Marina Boltenhagen aus der Luft

Geschrieben von admin am 26. Juni 2010 | Abgelegt unter Luftbilder, Reiseszenen

Wir sind mal wieder mit dem Boot unterwegs. Boltenhagen fehlt noch in unserer Luftbildsammlung. Irgendwie hat es nie geklappt, dort vorbeizuschauen. Gestern liefen wir mit eilunh tau in diesen modernen neuen Hafen ein.

Wenig Wind und schönes Licht am Abend waren ideale Bedingungen, um mit unserem Marekopter Luftbilder von der Marina Boltenhagen an der “Weissen Wiek” zu machen. Diese machten wir von Land aus, da die Sonne für Bilder von See aus ungünstig stand.

DaIberotel von der landseite aus.s

Das Iberotel in Boltenhagen von der Landseite aus.

Da wir am nächsten Morgen früh aufstehen wollten, um Luftaufnahmen von See aus zu machen, mussten wir uns noch um die Bezahlung der Hafengebühr kümmern. Das Hafenbüro war leider nicht mehr besetzt, und auch morgens sollte es erst um 8.30 Uhr öffnen. Wir befürchteten Schwierigkeiten, aber nach einem Telefonat mit dem netten Hafenmeister war die Entrichtung der Hafengebühr ohne viel Aufwand möglich.

Wir beschlossen nun, am nächsten Morgen früh aufzustehen und vor dem Hafen zu ankern, um Luftbilder der Marina- und Hotel-Anlage im Sonnenlicht zu erstellen. Diesmal wollten wir nicht von einer Luftmatratze auf dem Wasser starten, sondern direkt vom Boot.

Um 6.00 Uhr klingelte der Wecker. Mein Freund Holger pflegte zu sagen “Der frühe Vogel fängt den Wurm“. (Ein Zitat von Konfuzius.) Ich mußte mehr an den Vogel denken, der morgens singt und den abends die Katze holt. (Auch Konfuzius.) Ich schlief dann noch mal ein. Um 7.30 Uhr wurde ich von meiner Frau geweckt, und es folgte eine längere Diskussion über das Aufstehen morgens, Lustlosigkeit etc. Ich ließ es über mich ergehen und trank einen Kaffee, um wach zu werden. Dabei konnte ich sehen, wie sich langsam dünne Wolken vor die Sonne schoben.

Um 9.00 ankerten wir dann vor dem Hafen und machten den Kopter auf dem Deck startklar. Für Luftbilder war das Licht zu schlecht, aber wir wollten das Starten und Landen auf dem Deck üben und auch einen Flug für Videoaufnahmen machen.

Marekopter startet auf eilunh tau vor Boltenhagen

Marekopter startet auf “eilunh tau” vor der Marina Boltenhagen.

Der Start gelang gut, und auch die Landung war besser als erwartet. In Zukunft werden wir uns die Mühe mit der Luftmatratze als Start- und Landeplattform ersparen können.

Marekopter vor dem Yachthafen Boltenhagen

Marekopter vor dem Yachthafen Boltenhagen

Als wir uns die Bilder des Fotofluges ansahen, mußten wir leider feststellen, dass gutes Licht bzw. Sonne doch sehr wichtig ist. Man kann zwar den Hafen gut erkennen, aber ein Bild bei Sonne sieht einfach viel besser aus. Meine Frau klärte mich darüber auf, wem es zu verdanken ist, dass wir die Bilder ohne Sonnenlicht machen mussten.

Luftbild Yachthafen Boltenhagen von See aus

Luftbild Yachthafen Boltenhagen von See aus

Also doch früher aufstehen.

Blühende Rapsfelder in Ostholstein – “ein Rausch für die Sinne”

Geschrieben von renate lorenzen am 4. Juni 2010 | Abgelegt unter Ausflugtipps, Luftbilder

Zur Zeit stehen die Rapsfelder in Ostholstein in voller Blüte. Das Foto, das unten zu sehen ist, wurde vor einer Woche gemacht – aufgenommen bei Klaustorf, einem Ortsteil von Großenbrode. Von hier oben haben Sie einen sehr schönen Blick auf die Ostsee vor Heiligenhafen. Gut zu erkennen am linken Bildrand ist das Ende der Landzunge des Graswarder, einem Naturschutzgebiet bei Heiligenhafen, das vom NABU betreut wird (Weitere Informationen: www.graswarder.de)

Ostsee Heiligenhafen

Blick auf die Ostsee bei Heiligenhafen (Foto: Luftaufnahmen Ostsee) 

Die ostholsteinische Landschaft um Heiligenhafen, Fehmarn und Großenbrode ist eine fruchtbare Kulturlandschaft. Im Mai und Juni erstrahlt sie unter dem leuchtenden Gelb der blühenden Rapsfelder. Doch auch der leicht süßliche Geruch, der von ihnen ausgeht, ist sehr intensiv, und man möchte unentwegt durch die Felder hindurch wandern oder fahren – wie berauscht.

Und das Radwandern geht sehr gut hier. Der Ostseeküsten-Radweg führt durch diese wundervolle Landschaft. Von Heiligenhafen bringt er die Fahrradfahrer auf die Insel Fehmarn, zurück dann über Großenbrode weiter in andere Ostseebäder wie Dahme, Kellenhusen oder Grömitz.

Ausführliche Informationen zum Ostseeküsten-Radweg und Radwandern in Schleswig-Holstein mit weiteren Webadressen, Literaturtipps und Fotos finden Sie im Ostsee-Portal.

Naturbühne Ralswiek rüstet für die Festspielsaison 2010

Geschrieben von renate lorenzen am 30. April 2010 | Abgelegt unter Ausflugtipps, Highlights 2010, Veranstaltungstipps

Es ist der 15. April 2010, und noch ist es ruhig in Ralswiek – kein gefüllter Parkplatz, keine Wohnmobile, keine Reisebusse, nur selten trifft man einen Spaziergänger. Auch der Hafen liegt noch still in der Frühlingssonne.

Aber an der Naturbühne wird intensiv am Bühnenbild für Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ gebaut. Am 9. Mai beginnen die Proben, und die Premiere des neuen Stückes ist am 19. Juni 2010. In der Hauptrolle sehen wir Sascha Gluth als Klaus Störtebeker, der zusammen mit Goedeke (Dietmar Lahaine) und Thomasius (Robert Glatzeder) in Granada nach dem verschollenen Schatz der Templer sucht. Eine Inhaltsangabe finden Sie auf der Internetseite zu den Störbeker Festspielen www.stoertebeker.de.

Die Festspielsaison endet am 4. September 2010. Und dann gibt es in diesem Jahr noch ein besonderer Highlight auf der Naturbühne Ralswiek – die Band „Ich+Ich“ wird hier am 11. September 2010, 20.00 Uhr, ein Livekonzert geben.

Ralswiek Luftbild

Vor dem Schloss Ralswiek liegt die Naturbühne der Störtebeker Festspiele

Ein Panorama-Luftbild mit Rundumblick über Ralswiek und den Jasmunder Bodden finden Sie hier.

Wenn Sie sich für Tickets für das Festspiel oder das Konzert von „Ich+Ich“ interessieren, finden Sie weitere Informationen im Ticketservice Ostsee.

Saisonauftakt 2010 in Warnemünde – 16. Warnemünder Stromerwachen

Geschrieben von renate lorenzen am 17. April 2010 | Abgelegt unter April 2010, Ausflugtipps, Mai 2010, Veranstaltungstipps

Das 16. Warnemünder Stromerwachens läutet vom 29. April bis 2. Mai 2010 ganz traditionell den Sommer in Warnemünde ein.

Das Highlight des Stromerwachens ist sicherlich das große Drehorgeltreffen. Insgesamt kommen 26 Drehorgelspieler mit ihren historischen Orgeln aus ganz Deutschland und Schweden nach Warnemünde, unter anderem die “Leierkastenheiterkeit” aus Düsseldorf und das Drehorgelorchester “Musica Romantica”. Zu hören sind die bis zu 100 Jahre alten Orgeln täglich von Freitag bis Sonntag ab 10.00 Uhr in Warnemünde – vom Alten Strom bis zum Leuchtturm. Am Freitag, 30. April 2010, findet in der Warnemünder Kirche ein abendliches Konzert statt, bei dem die alten Drehorgeln zeigen, dass zu ihrem Repertoire auch klassische Stücke zählen. Am Sonntag (2.5.) lassen die Drehorgelspieler das festliche Wochenende mit einem Abschlusskonzert am Leuchtturm ausklingen.

Am Alten Strom bieten von Donnerstag bis Sonntag Händler Kunsthandwerk und Kulinarisches an, am Leuchtturm erwartet ein Handwerkerdorf nebst Berliner Riesenrad die Warnemünde-Besucher. Der Bootsverleih am Alten Strom bietet nicht nur Wassertreter und Ruderboote zu einer Tour auf der Warnow, sondern auch Familientrödelmarkt und ein Kinderland zum Austoben. Zum Wochenendprogramm gehören am Samstag (1.5.) die Drehung der historischen Bahnhofsbrücke (11.15 Uhr) und der Fassbieranstich und um 15.00 Uhr der Frühlingsumzug mit Drehorgelspielern und Tänzern der Warnemünder Trachtengruppe, der vom Alten Strom zum Leuchtturm führt.

Zusammenfassung der Programm-Tipps aus diesem Beitrag:

30. April bis 2. Mai 2010, ab 10.00 Uhr – Drehorgeltreffen
30. April 2010, 20.00 Uhr – abendliches Konzert der Drehorgelspieler in der Warnemünder Kirche (Karten in der Tourismuszentrale)
1. Mai 2010, 11.15 Uhr  – Drehung der historischen Bahnhofsbrücke und Fassbieranstich
1. Mai 2010, 15.00 Uhr – Frühlingsumzug
2. Mai 2010, ca. 16.30 Uhr – Abschlusskonzert der Drehorgelspieler am Leuchtturm

Das weitere Programm zum Stromerwachen 2010 finden Sie hier

Angelika Heim - Frühling in Warnemünde

Frühling an Warnemündes Altem Strom (Foto: TZRW / Angelika Heim)

Was ist sonst noch los in Rostock-Warnemünde?

Am Samstag (1.5.) gibt es Jazz auf der Warnow und das spannende Duell von Bramsegelschoner “Santa Barbara Anna” und Schonerbrigg “Greif” bei einem Ostseetörn nach Dänemark. Wie diese beiden Windjammer um die Wette segeln, ist beim Start am Samstag und dem Zieleinlauf am Sonntag in Warnemünde live zu erleben. Ein japanisches Kirschblütenfest lädt am Sonntag in den IGA Park ein, bereits am 29. April steht die “Lange Nacht der Wissenschaften” auf dem Rostock-Programm.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite www.rostock.travel

Der „Koloss“ von Rügen – das ehemalige „KDF-Seebad“ Rügen in Prora

Geschrieben von renate lorenzen am 16. April 2010 | Abgelegt unter Ausflugtipps, Reiseszenen, Sehenswürdigkeiten

Kurz hinter dem Ostseebad Binz an einer der schönsten Buchten auf Rügen – der Prorer Wiek – liegt inmitten alter Kiefernwälder auf ca. 4,5 Kilometer Länge der so genannte „Koloss“ von Rügen. Feiner Sandstrand zieht sich kilometerlang um die Bucht, dahinter liegen schützende Dünenwälder. Das ehemalige „KDF-Seebad“ Rügen in Prora gehört heute zu Binz. Die Gebäude – teils genutzt, teils leer stehend oder als Ruinen – stehen  unter Denkmalschutz.

Prora Ruegen Luftbild 1

Das ehemalige KDF-Seebad Prora an der Prorer Wiek

Denn: „Sie ist neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg die größte geschlossene architektonische Hinterlassenschaft der nationalsozialistischen Zeit. 20.000 Menschen sollten hier Urlaub machen. Das KdF-Bad der Zwanzigtausend ist nicht nur ein baugeschichtlich interessantes Beispiel für den Gebrauch der Architektur der Moderne im Nationalsozialismus, sondern auch ein sozialgeschichtlich wichtiges Zeugnis für das Bemühen des NS-Regimes, die Arbeiter, deren Parteien und Organisationen 1933 zerschlagen worden waren, zu befrieden und für die Kriegs-, Lebensraum- und Rassenpolitik zu gewinnen. Die Nerven des Volkes sollten für den nächsten Krieg gestärkt werden.“ (Quelle: Dokumentationszentrum Prora / www.prora.eu)

Prora Ruegen Luftbild 2

Die Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz

„20.000 Menschen sollten hier Urlaub machen.“ Die Anlage wurde zwar in den Jahren 1936 – 1939 im Auftrag der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ in großen Teilen vollendet, doch als „KdF-Bad“ wegen Ausbruch des 2. Weltkrieges nicht mehr genutzt. Nach 1939 wurden hier Polizeibataillone ausgebildet und Nachrichtenhelferinnen der Kriegsmarine geschult, weiterhin diente die Anlage als Notunterkunft für Menschen, die durch Bombenangriffe obdachlos wurden, und ab 1944 dann als Lazarett. Nach Kriegsende erfolgte die Nutzung als Flüchtlingslager, später bezog dann die sowjetische Armee einige Gebäude. Mit der Übernahme der Gebäude durch die Nationale Volksarmee der DDR wurde das Gelände militärisches Sperrgebiet. Nach der Wende wurde das ehemalige „KdF-Seebad“ an die Bundeswehr übergeben, die es 1991 wieder verließ.

Seitdem ist das Gelände für die Öffentlichkeit frei zugänglich und wartet auf seine neue Bestimmung. Der zentrale und am besten erhaltene Teil wurde an private Investoren verkauft, Block 5 gehört dem Landkreis Rügen, der dort einen Jugendzeltplatz betreibt. Weiterhin soll hier eine Jugendherberge entstehen. Im Block 3 befindet sich das Dokumentationszentrum Prora (www.prora.eu), das sich in der Dauerausstellung MACHTUrlaub mit der Geschichte des „KdF-Seebades“ in seinem historischen Zusammenhang befasst.

Prora Ruegen Luftbild 3

Blick in Richtung Süden

Zum Panorama-Luftbild von Prora / Rügen geht es hier.

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