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30. Mai. 2012

The Last Frontier heißt übersetzt “Die letzte Grenze”. Eine Grenze haben auch wir überschritten, als wir zusagten, mit unseren Oktokoptern nach Alaska zu fliegen. Im nachhinein sind wir stolz auf diese logistische Leistung. Alle drei Kisten sind unbeschadet nach Anchorage und auch zurück gekommen. 10 Tage waren wir täglich mit dem Auto unterwegs auf Motivsuche.

Wegen des zu erwartenden veränderten Magnetfeldes an dieser Lokalität haben wir den Kompass vorher neu kalibriert. Die Testflüge verliefen ohne Probleme und alle Systeme inklusive PICLOC 3X funktionierten einwandfrei.

Es war nicht immer einfach, Orte mit geeigneten Motiven zu finden. Direkt neben dem Highway fing im allgemeinen die Wildnis an, und es war schon recht schwierig, sich dort zu Fuß über Stock und Stein zu bewegen. Gelegentlich lief auch ein Elch vorbei oder stand am Wegesrand und ließ sich keinesfalls stören.

Highway nach Seward

Ein weiteres Problem für uns waren die Bären. Diese interessieren sich zwar nicht für Menschen, mögen aber Überraschungen gar nicht. Wegen des unübersichtlichen Geländes kann es deshalb schnell passieren, daß man vor einem Bär steht. So geschehen in der Nähe von Anchorage, als wir dort waren: Der betreffende Herr wurde vom Bären niedergeschlagen und wachte dann im Krankenhaus auf. Glücklicherweise lassen die Bären oft von ihrem Opfer ab, wenn es am Boden liegt. Wir bewegten uns also äußerst vorsichtig in der wilden Natur.

Bär – mit Tele aufgenommen

Hier noch Bilder aus dem Kopter.

Diese Luftaufnahme entstand in Seward  / Alaska.

Ein Gletscher mit ca. halbem Zoom mit der Sony HDR-CX 730 aufgenommen.

Einer der vielen meist unzugänglichen Creeks (Bach).

Unsere Sony HDR-CX 730 kam hier erstmalig zum Einsatz. Wir sind wirklich begeistert von dieser Kamera. In Kombination mit unserer neuen Kamerahalterung, die sich “seidenweich” drehen läßt, sowie dem PICLOC 3X bringt sie optimale Ergebnisse auch bei ca. 4 Beaufort Wind.

Wir hoffen, an dieser Stelle auch bald einige bewegte Bilder zeigen zu können.

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