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18. Okt. 2015

Wir haben inzwischen diverse Flüge mit der Solo unternommen und sind von dieser kleinen Drohne recht begeistert. Bisher haben wir unsere Foto und Videoaufnahmen so gemacht, dass eine Person die Drohne gesteuert hat und die zweite Person hat die Kamera gesteuert. Mit der Solo ist das nicht mehr nötig, der Drohnenpilot ist schlichtweg überflüssig geworden. Dies war auch das Ziel der Firma 3DR. Nämlich eine Drohne zu entwickeln, die von jedermann leicht geflogen werden kann, sodass der Fotograf in der Lage ist sich voll und ganz auf seine Bilder bzw. Videoaufnahmen zu konzentrieren. Weiterhin hat man bei 3DR die gängigsten Szenarien für Videoaufnahmen bereits als feste Programme eingebaut. Man kann die Solo beispielsweise ein Fahrzeug verfolgen lassen und dieses dabei noch umkreisen wobei die Kamera immer auf das Fahrzeug gerichtet ist. Diese Art Aufnahme ist von einem Menschen nur sehr schwer zu realisieren, und erfordert jahrelange Übung. Insbesondere bei Wind sind solche Aufnahmen sehr schwierig. Da die Solo bei derartigen Aufnahmen immer GPS gesteuert fliegt, spielt Wind keine Rolle mehr, denn die Solo hat immer die gleiche Geschwindigkeit über Grund. Es ist wirklich wahr was die Firma 3DR behauptet, dass nämlich mit dieser Drohne ein Anfänger professionelle Aufnahmen zustande bekommt.

Ein weiterer Vorzug ist der leichte Transport dieser Drohne. Das Transportproblem wurde von uns bisher immer unterschätzt. Mittlerweile ist es aber wirklich so, das wir einige Flüge deshalb nicht durchführen, weil einfach der Aufwand das Gerät zum Aufnahmeort zu bringen und zusammen zu bauen viel zu groß ist. Anders bei der Solo, sie befindet sich mit sämtlichem Zubehör in einem Rucksack den wir fast ständig mit uns führen, sodass wir jederzeit in der Lage sind schnell mal Luftaufnahmen zu machen.

Für diejenigen für die die Qualität der GoPro ausreichend ist, dürfte diese Drohne das geeignete Gerät sein.

Hier die Vorstellung der 3DR Solo im Video

25. Sep. 2015

In Deutschland gibt es die 3DR Solo noch nicht zu kaufen, aber ich habe sie schon einmal in England bestellt und getestet. Die Zielgruppe der 3DR Solo ist – wie bei der DJI Phantom 3 auch – die Gruppe von Anwendern, die eine Drohne ohne Vorkenntnisse benutzen wollen.

3DR Solo mit Gimbal und GoPro

3DR Solo mit Gimbal und GoPro

Anders als bei der DJI Phantom 3 hat die 3DR SOLO keine Kamera im Lieferumfang. Die 3DR Solo ist geeignet für alle, die schon eine GoPro besitzen. Bei 3DR wird die Gimbal nicht mitgeliefert sondern muss extra gekauft werden. Allerdings befindet sich eine fest montierte Halterung für die GoPro schon an der Solo.

Das gesamte Produkt macht einen sehr durchdachten und ausgefeilten Eindruck. Die Verarbeitung würde ich als ausgezeichnet bezeichnen. Selbst die Verpackung ist gut durchdacht, denn man kann sie gleich als Transportkoffer benutzen. Interessant ist auch die Propellerbefestigung, die aus einem Rechts-und Linksgewinde besteht. So ist es kein Problem, die Propeller mal eben abzunehmen bzw. schnell wieder anzubringen.

Die 3DR Solo fliegt im Gegensatz zu uns bisher bekannten Drohnen ständig im GPS-Modus. D.h. sie wird nicht mehr direkt gesteuert, sondern mit den Steuerknüppeln werden nur die GPS-Koordinaten verschoben. Die eigentliche Steuerung der Drohne erfolgt vollautomatisch. Für Piloten, die sich mit dem Thema Drohne etwas besser auskennen, ist es allerdings möglich, alle bisher bekannten Flugmodi der Pixhawk Flightcontrol zu verwenden. Der mitgelieferte Sender verfügt über zwei Steuerknüppel, zwei Knöpfen für die benutzerdefinierten Funktionen, einen Knopf zum Starten und Landen, einen Knopf für die Rückkehr zum Startplatz mit Landefunktion und einer Pausetaste, die sämtliche Manöver abbricht. Weiterhin gibt es zwei Bedienhebel für die Kamera.

3DR-Solo

3DR Solo mit Gimbal und GoPro

Besonders interessant sind vier vorprogrammierte Flugbewegungen, die für Filmaufnahmen sehr wichtig und besonders hilfreich sind. Hiermit lassen sich professionell erscheinende Kamerafahrten realisieren, die bisher nur mit langwierigem Training machbar waren. Beispielsweise der Flugmodus Orbit: Die Drohne fliegt einen Kreis um eine definierte Position und richtet dabei die Kamera immer auf diesen Punkt aus. Dies wäre vor allem bei Wind sehr schwer von Hand zu steuern. Ein weiterer Flugmodus nennt sich Cabelcam, was man mit Seilbahn übersetzen kann. Hierbei fliegt man erst einen Punkt A an – in zum Beispiel niedriger Höhe, fliegt dann den Endpunkt der Kamerafahrt B an mit einer anderen Höhe und macht dabei die gewünschte Kamerabewegung von rechts nach links oder umgekehrt. Den ganzen Flug hat sich die Solo gemerkt und führt ihn dann auf Knopfdruck ruhig und gleichmäßig aus, was auch hier wieder bei Wind sehr schwer von Hand zu steuern wäre. Entsprechend funktioniert auch der Flugmodus Follow me und Droni. Droni ist ein mit einer Drohne hergestelltes Selfie.

Der Flugmodus Orbit mit und ohne Gimbal bei Wind als Video.

Erste Testflüge auch bei etwas stärkerem Wind haben gezeigt, dass die Solo sehr ruhig und genau die Position hält und auch sehr gut den Flugmodus Orbit ausführt.

15. Okt. 2013

Wir beschäftigen uns seit drei Jahren mit dem Bau von Kamerahalterungen, u.a. für Oktokopter. In Hinsicht auf die Gimbal-Mechanik  haben wir zufriedenstellende Lösungen gefunden.

Bis heute ist aber die Elektronik, die die Stabilisierung der Kamerahalterung vornimmt, ein Problem. Die Auswahl an verfügbaren Elektroniken ist ziemlich übersichtlich. Als einigermaßen funktionstüchtig ist uns nur das PICLOC bekannt. Der Ausgleich von Bewegungen des Oktokopters funktionierte bei uns sehr gut. Einzig der Horizont war und ist ein Problem. Sowie der Kopter beschleunigt oder abbremst, nimmt der Horizont eine Schieflage ein. Auch beim Drehen der Kamera kann das auftreten. Davon abgesehen sind wir aber mit den Ergebnissen recht zufrieden.

Seit einiger Zeit sind nun die BL-Gimbals auf dem Markt. Die Vorführungen dieser Gimbals aus der Hand sind sehr beeindruckend, entsprechen aber nicht den Bedingungen im Flug. Wir konnten bisher bei den Herstellern noch nicht in Erfahrung bringen, ob bei den BL-Gimbals auch das Problem des driftenden Horizonts besteht. Sollte das Problem nicht bestehen, wäre das ein Vorteil gegenüber den bisherigen Gimbals mit Servoantrieb. Weitere Vorteile sehen wir im Moment nicht, sondern eher Nachteile. Diese sind das genaue Ausrichten der Kamera im Schwerpunkt, d.h. ein Kamerawechsel ist schwierig. Die Haltekräfte sind begrenzt, also könnten bei stärkerer Anströmung Probleme auftreten. Das gilt insbesondere für die Schwenkachse bzw. deren zuständiger BL-Motor. Leichter sind die BL-Gimbals auch nicht unbedingt.

Zur Klärung der offenen Fragen haben wir uns nun entschlossen, selbst eine solche Halterung zu bauen. Die Halterung soll mit der Sony HDR-CX 730 sowie mit der Panasonic GH3 arbeiten können. Also habe wir uns Motoren für diese Gewichtsklasse besorgt. Es sind dies die BGM 5206 Motore. Der Rahmen wird in Aluminium Bauweise entstehen.

BL-Gimbal LOBL-1

Unser erster Entwurf einer Bl-Kamerahalterung aus Alumium.

Erste Versuche der Nick- und Rollachse waren sehr überzeugend, auch die Haltekräfte erscheinen ausreichend. Was die Pan-Achse betrifft erscheint uns die Haltekraft zu gering, da ja eventuell größere Kräfte in  Form von Winddruck auftreten können. Eventuell muss hier noch ein Untersetzungsgetriebe zum Einsatz kommen.

Test der Nick- und Rollachse

Einstellen der Nick- und Rollachse

Parallel testen wir die Panasonic GH3 auf ihre Tauglichkeit für Kopteraufnahmen. Nachdem wir früher 480,– € für einen Videokonverter von HDMI auf AV ausgegeben haben, kostet dieser in viel kleinerer und leichterer Ausführung jetzt nur noch ca. 40 €.

Auch einen Fotoauslöser für die GH3 haben wir bei Frank Thiemig gefunden. Er hat sogar ein Video zu diesem Produkt gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=LgBIMpiIC5Q&feature=em-upload_owner

Linktipp: 3-Achsen Brushless Gimbal – Wackelvideos waren gestern

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