Eine Saison lang ist unsere selbst konstruierte drehbare Kamerahalterung im Einsatz. Sie arbeitet mit Picloc 3X, und so ist sie in allen drei Achsen kreiselstabilisiert. Das Fazit ist, dass wir nicht mehr ohne stabilisierte drehbare Kamerahalterung arbeiten würden. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind enorm, und es lassen sich eben ganz andere spannende Kamerafahrten durchführen. Und wenn dann noch die Ergebnisse stimmen …
Da wir ohnehin aus Sicherheitsgründen mit zwei Personen drehen – Pilot und Cam-Operator – ist die Bedienung dann auch nicht das Problem: Der Pilot kann sich ganz auf das Fliegen konzentrieren, und der Cam-Operator arbeitet mit Regisseur, Autor … an der Bildgestaltung. Der Pilot bekommt lediglich die Anweisung für die durchzuführenden Flugmanöver.
Nachdem wir 2011 zwei Abstürze mit Totalverlust hatten – gleich zweimal fielen unsere Okotokopter samt Kamera in die Ostsee, war 2012 ein durchweg erfolgreiches Jahr. Die Technik hat sich bewährt, es gab interessante Aufträge. Das Highlight war natürlich Alaska, aber auch andere Drehs – wie zum Beispiel an der Göltzschtalbrücke oder am Marineehrenmal in Laboe haben viel Spass gemacht. Die Produktionen werden alle 2013 in Arte oder beim NDR zu sehen sein.
Dieses Video zeigt einige so entstandene Resultate.
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