Mit der CD-ROM „Bootsmarkt“ von Delius Klasing zur Traumyacht

Geschrieben von Renate Lorenzen am 3. Februar 2012 | Abgelegt unter Allgemein, Medien, Wassersport

Europas größter Wassersport-Katalog „Bootsmarkt“, der erstmals 1969 bei Delius Klasing erschienen ist, gilt seit Jahren als das Branchenbuch der Wassersport-Szene. In diesem Jahr gibt es das Nachschlagewerk erstmals ausschließlich als CD-ROM.

Der Nutzer kann jetzt komfortabel im digitalen „Bootsmarkt“ blättern, direkt auf die Homepage seiner Lieblingswerft surfen und gelangt so schnell zu einer riesigen Auswahl, die rund 140.000 Schiffe umfasst. Neu ist ab sofort der Bereich „Charteryachten“. Anhand von YouTube-Filmen und Testberichten zu vielen Modellen erhält der Bootsinteressent jetzt noch weitere Informationsquellen, die für die Kaufentscheidung seines „Traumschiffes“ von großer Wichtigkeit sind.

Die „Bootsmarkt-CD-ROM“ ist damit ein unverzichtbares digitales Nachschlagewerk für jeden, der mit Booten zu tun hat, und eine kompetente Entscheidungshilfe für alle, die in naher Zukunft ein Boot kaufen wollen. Vor allem aber stellt er eine umfassende Datensammlung der zurzeit gebauten Segelboote, Motorboote und Schlauchboote sowie der Premieren der Saison 2012 dar.

Die Abonnenten der Zeitschriften YACHT und BOOTE erhalten das digitale Nachschlagewerk kostenlos zum Heft. Bei ausgewählten Zeitschriftenhändlern in Deuschland, Österreich und der Schweiz sowie im Bahnhofsbuchhandel ist die CD-ROM der aktuellen YACHT-Ausgabe 4/2012 (seit 1. Februar im Handel) und der BOOTE-Ausgabe 3/2012 (ab 22. Februar am Kiosk erhältlich) beigeklebt. Dadurch erhöht sich bei beiden Magazinen einmalig der Copypreis von 4,50 Euro auf 5,90 Euro. Die CD-ROM kann auch einzeln unter www.delius-klasing.de oder telefonisch unter der Nummer (0521) 559955 zum Preis von 5,00 Euro bestellt werden.

(Quelle: Pressemitteilung Christian Hark / Delius Klasing vom 1. Februar 2012)


DGzRS-Konzept zum Aufbau einer zentralen Notfall-Leitstelle für Offshore-Windparks

Geschrieben von Renate Lorenzen am 30. Januar 2012 | Abgelegt unter Allgemein, Seenotrettung

Vermehrte Windparkbaustellen auf hoher See und die steigende Zahl von Menschen, die in den kommenden Jahren ständig mit Routinearbeiten bei Wartung und Betrieb befasst sein werden, erfordern den Aufbau einer zentralen Notfall-Leitstelle für Unfälle in den Bereichen der Anlagen. Die Betreiber deutscher Offshore-Windparks wollen den Aufbau einer solchen Notfall-Leitstelle vorantreiben.

Am 26. Januar 2012 trafen sich Vertreter nahezu aller Betreiber in der Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen. Die Seenotretter stellten diesem Kreis ihr Konzept für den Aufbau einer Notfall-Leitstelle vor, die Abläufe standardisieren und Verzögerungen bei Rettungsmaßnahmen vermeiden soll.

Die DGzRS-eigene SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) ist die national zuständige Koordinierungszentrale für Such- und Rettungsmaßnahmen auf See und verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung. Die DGzRS bietet den Betreibern der Offshore-Windparks die Errichtung einer daran anzuschließenden Notfall-Leitstelle an. Vorrangig geht es dabei zunächst um Koordinierungsaufgaben für das betriebliche Unfallmanagement. Mittel- bis langfristig könnte die ständige Luft- und Seeraumbeobachtung als weitere Aufgabe hinzukommen.

Blick in die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (Foto: DGzRS)

Laut Kapitän Udo Helge Fox, Leiter des Rettungsdienstes und Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS, sind die Ideen der Seenotretter sehr positiv aufgenommen worden, und eine Arbeitsgruppe soll nun so schnell wie möglich die praktische Umsetzung erster Schritte vorantreiben. Provisorisch könnte die Leitstelle möglicherweise noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen.

Unterstützung erfahren die Pläne auch durch die Bundes- und Landespolitik, der die Seenotretter ihre Vorschläge bereits wenige Tage zuvor vorgestellt hatten. Das Konzept ist ferner abgestimmt mit dem Havariekommando des Bundes und der Küstenländer, das – wie schon in entsprechend großen Seenotfällen praktiziert – bei komplexen Schadenslagen als zuständige Stelle fungiert.

Die neue Leitstelle soll durch die Windpark-Betreiber finanziert werden. Die DGzRS wird für diese zusätzliche Aufgabe keine Gelder aufwenden, die ihr für ihren satzungsgemäßen Zweck von ihren rund 300.000 Förderern im gesamten Land freiwillig anvertraut werden.

(Quelle: Pressemitteilung DGzRS vom 26. Januar 2012)


TV-Tipp Ostsee – Februar 2012

Geschrieben von Renate Lorenzen am 29. Januar 2012 | Abgelegt unter Februar 2012, TV-Tipp Ostsee

Seenotretter: Stephan, der Notarzt kommt an Bord

Film von Corina Rößner

Die Sendereihe “Seenotretter” zeigt Arbeit und Leben der Männer und Frauen auf den Seenotkreuzern “Theodor Storm” (SK 33), der in Büsum an der Nordsee stationiert ist, und auf der “Berlin” mit Standort Laboe an der Ostsee.

Der Notarzt als Neuling: Der 39-jährige Mediziner Stephan Rusitska wird von der Crew in Laboe genau unter die Lupe genommen. Passt er ins Team? Kann er auf dem Seenotkreuzer Patienten bei schwerer See behandeln?

Vormann Micha Müller und seine Kollegen stellen ihn auf die Probe und machen ihre Späße mit ihm. Die Stimmung an Bord ist locker. Doch als es raus zum Einsatz geht, wird schnell klar: Diesmal geht es um Leben oder Tod. Und nicht immer kehren die Seenotretter als Helden zurück.

Sendetermin: Mittwoch, 1. Februar 2012, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen

Seenotretter: Mariana – Schnuppertage auf der Nordsee

Film von Corina Rößner

Die Reihe “Seenotretter” zeigt Arbeit und Leben der Männer und Frauen auf den Seenotkreuzern “Theodor Storm” (SK 33), der in Büsum an der Nordsee stationiert ist, und “Berlin” mit Standort Laboe an der Ostsee.

Schnuppertage auf der Nordsee: Die 23-jährige Krankenschwester Mariana aus Neustadt ist zu Gast bei den Seenotrettern an der Nordsee. Dafür hat sie sich ausgerechnet den “SK 33″ (“Theodor Storm”) in Büsum ausgesucht. Dessen kerniger Vormann Olaf Burrmann steht noch ganz in der alten Tradition der Seefahrt, wonach Frauen an Bord gar nicht “gehen”. Sein Motto: “Frau an Bord, Glück fliegt fort”. Doch Mariana belehrt ihn eines Besseren.

Sendetermin: Mittwoch 8. Februar 2012, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen

Hanseblick: Helsinki und Tallinn – Liebespaar am Meer?

Moderation: Jan Hendrik Becker
Redaktion: Gabriela Gielow

Zwischen Tallinn und Helsinki liegen nur 82 Kilometer Ostsee. Mit dem Hubschrauber benötigt man für diese Strecke 18 Minuten, auf der Autofähre zwei Stunden. Zwei Hauptstädte, die ganz nah beieinander liegen. Die Mentalität und Sprachen sind ähnlich. Wächst hier das alte und neue Europa zusammen?

“Hanseblick”-Moderator Jan Hendrik Becker ist in Tallinn unterwegs, trifft Pendler, die zur Arbeit nach Finnland fahren, Forscher, die gemeinsam ein Thema bearbeiten, und Touristen. Immerhin kommen 40 Prozent aller Reisenden in Tallinn aus Finnland. Sind die beiden Hauptstädte Helsinki und Tallinn ein “Liebespaar am Meer”?

Die Themen der Sendung:

Die Geschichte des Hotels Viru in Tallinn – Das Hotel wurde 1972 eröffnet, gebaut von den Finnen als erstes Hochhaus der Stadt. In der Sowjetzeit war es ein beliebtes Hotel für westliche Touristen. Seit 1990 ist auch bekannt, dass der KGB in vielen Zimmern Abhöranlagen eingebaut hatte. Das “Hanseblick”-Team trifft eine Köchin, die schon von Anfang an im Hotel gearbeitet hat und bis heute dort beschäftigt ist.

Adam Johann von Krusenstern – Diesen Namen kennen viele durch den Großsegler, der über die Weltmeere kreuzt. Aber wer war dieser von Krusenstern, der in Estland geboren wurde und auf den die Esten und Russen so stolz sind? Wie war er als Mensch und was sind seine Leistungen? Das “Hanseblick”-Team geht auf Spurensuche in Tallinn und im Gutshaus in Kiltsi.

Liebe auf den ersten Blick – Die Finnin Pilvi und der Este Mikk sind sich an der Universität Tartu zum ersten Mal begegnet. Mittlerweile leben sie schon sieben Jahre zusammen und haben eine kleine Tochter. Im Laufe der Zeit haben sie aber auch entdeckt, dass es trotz aller Gemeinsamkeiten auch einige Mentalitätsunterschiede gibt.

Eishelden – Eine Reportage über die harten Männer, die am Flughafen Helsinki bei Wind und Sturm die Flugzeuge enteisen, damit sie nach Tallinn, Peking und in die restliche Welt weiterfliegen können.

Sendetermin: Sonntag, 12. Februar 2012, 18.00 Uhr, NDR Fernsehen

Seenotretter – Freya, die Fischerstochter von Laboe

Film von Corina Rößner

Die Reihe “Seenotretter” zeigt Arbeit und Leben der Männer und Frauen auf den Seenotkreuzern “Theodor Storm” (SK 33), der in Büsum an der Nordsee stationiert ist, und “Berlin” mit Standort Laboe an der Ostsee.

Die Fischerstochter von Laboe: Die 20-jährige Freya Hohmann fährt schon lange zur See. Auf dem Fischkutter ihres Vaters macht sie ihre Ausbildung. Im Hafen von Laboe liegt direkt neben Papas Schiff der Seenotkreuzer “Berlin”. Freya bewundert die Seenotretter. Ihr Traum ist es, selbst einmal am Steuer des Kreuzers zu stehen. Die Crew um Vormann Micha Müller erfüllt ihr diesen Wunsch.

Sendetermin: Mittwoch 15. Februar 2012, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen

Bilderbuch Deutschland – Kiel und die Kieler Förde

Film von Karin Reiss
Redaktion: Uwe Michelsen

In der Stadt an der Ostsee findet seit mehr als 100 Jahren zur Sommerzeit die “Kieler Woche” statt. Höhepunkt ist die Parade mit den schönsten Windjammern der Welt auf der Förde. Von dieser Bucht, die wie ein Keil ins Land hineinragt, hat Kiel seinen Namen. Die Förde verleiht der Stadt maritimen Charme. Sie ist ein Paradies für Segler, ein Hafen für Schiffe und Fähren aus Skandinavien und Osteuropa.

An den Ufern werden Schiffe auf Werften gebaut, die international für ihre Qualität bekannt sind. Schiffbau und Marine haben eine lange Tradition. 1871 wurde Kiel Reichskriegshafen. Unter Kaiser Wilhelm II. entwickelte sich die Stadt neben Wilhelmshaven zum bedeutendsten Marinestandort. Damals brauchte der Kaiser Schiffe
für Deutschlands Größe. Der Bau von Kriegsschiffen wurde der Stadt im Zweiten Weltkrieg zum Verhängnis. Die Bomben der Alliierten machten aus Kiel ein Trümmerfeld. Idyllische Ecken gibt es kaum noch. Beim Wiederaufbau kümmerte man sich nicht um die gewachsenen Strukturen der im Mittelalter gegründeten Stadt.

Sendetermin: Donnerstag, 16. Februar 2012, 14.15 Uhr, NDR Fernsehen

Typisch! De Düwel un sin Kutter

Film von Dagmar Ehlert
Redaktion: Birgit Müller

“Hier verkauft de Düwel persönlich”, das hat Eyke Düwel an seinen Fischstand am Alten Strom in Warnemünde geschrieben. Er ist einer der letzten traditionellen Fischer in
Warnemünde. Je nachdem, was die Ostsee gerade hergibt, bringt Eyke Düwel seine selbst gefangenen Dorsche, Heringe, Flundern oder Lachsforellen direkt an die Kunden.

Ein NDR Kamerateam hat Eyke Düwel ein paar Wochen lang begleitet, auf See und an Land. Der Film zeigt den vom Wetter gegerbten 60-Jährigen u. a. bei seiner täglichen
Routinearbeit, zwischen Kutter und zu Hause, im Atelier eines bekannten Künstlers und in einer Extremsituation. Ausgerechnet, als das Team mit an Bord ist, macht er den Fang seines Lebens – unfreiwillig.

Eyke Düwel ist ein echter Typ und hat meistens einen lockeren Spruch auf den Lippen. Fischen ist sein Leben. Angefangen hat er als 17-Jähriger bei der Hochseefischerei der DDR. Monatelange Fangreisen führten ihn damals bis ins Eismeer. Mit dem Ende der DDR nebst ihrer Fischerei-Produktions-Genossenschaften (FPG) kam auch für Fischer Düwel manches anders. Er wusste nur, er will weiterhin fischen.

Im Alter von 40 Jahren machte sich Eyke Düwel selbstständig, kaufte den letzten Kutter aus FPG-Bestand. Bislang konnte er ihn mit Mühe halten, alle Reparaturen und manchmal frische Farbe bezahlen. Zu seinem Kutter “WAR 70″ hat er eine ganz besondere Beziehung.

Sendetermin: Donnerstag, 16. Februar 2012, 18.15 Uhr, NDR Fernsehen

(Quelle: www.ndr.de)


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