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22. Apr. 2016

 

2016-04-21 _Sammelschiffchen_wind_sportswear

Frank Terstiege (r.), Geschäftsführer von „wind sportwear“, erhält für die Ladengeschäfte seines Unternehmens 60 Sammelschiffchen der Seenotretter von DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler und Tanja Wagschal, bei den Seenotrettern zuständig für die Betreuung der Sammelschiffchen. (Foto: DGzRS – Die Seenotretter)

Gleich 60 der bekannten rot-weißen Spendenbüchsen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind für das Unternehmen „wind sportwear“ vom Stapel gelaufen. Die Schiffchen erhalten in allen Ladengeschäften des Unternehmens, das bekannt ist für seine maritime Freizeitmode mit dem Qualitätssiegel Öko-Tex Standard 100, publikumswirksame „Liegeplätze“, um für die Arbeit der Seenotretter zu werben.

60 Seenotrettungskreuzer und -boote stark ist auch die Flotte der Seenotretter. Sie sind an strategisch wichtigen Orten zwischen Borkum und Usedom stationiert. Insgesamt sind 14.000 Sammelschiffchen im ganzen Land verteilt. Sie sind Symbol für die Freiwilligkeit und Unabhängigkeit der Seenotretter.

Weitere Informationen: www.seenotretter.de



22. Mrz. 2016

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Es geht um Wasser: Wasser auf Reisen
(© William Bradberry, shutterstock – lizenziert für forum anders reisen)

Wasser spielt beim Reisen in vielfältiger Weise eine Rolle: als Trinkwasser für den Reisenden und die Menschen im Urlaubsland, als Sehnsuchtsort am Meer und als Lebensraum für die Meeresbewohner. Pünktlich zum Weltwassertag 2016 startet forum anders reisen e.V. daher eine Informationskampagne „Wasser auf Reisen“, um für einen sinnvollen Umgang mit der Ressource Wasser im Tourismus zu sensibilisieren. Ziel der Kampagne ist es, zu zeigen, wie Reisende und Reiseveranstalter sich aktiv für den Schutz der wertvollen Ressource Wasser einsetzen können.

Die Mitglieder des forum anders reisen beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema und entwickeln Ideen für den Umgang mit Wasser bei ihren Reiseangeboten – von der eigenen Trinkwasserflasche aus hochwertigen Materialien zur Vermeidung von Einwegplastikflaschen über Konzepte mit Hoteliers zur Reduktion von Wasserverbrauch, Verpackung und Müll oder dem Umgang mit Abwässern bis hin zu Meeresschutzprojekten.

Der Zugang zu sauberem Wasser steht jedem Menschen rechtlich zu. Doch die zunehmende Privatisierung der Quellen weltweit macht dies an manchen Orten problematisch. Gerade in Ländern mit wenigen Wasserreserven ist der sparsame Umgang mit Wasser grundlegend. Große Pool-Landschaften in Hotels oder immergrüne Golfanlagen sind hier fehl am Platz. Doch nicht nur der Zugang zu sauberem Wasser auch seine Verschmutzung durch Plastik und anderen Müll stellt eine weltweite Problematik dar.

forum anders reisen e.V. wird in den kommenden Monaten Lösungsansätze als Best-Practise-Beispiele der Mitglieder präsentieren. Diese zeigen auf, wie mit der Ressource sinnvoll umgegangen werden kann, um sie zu schützen. Die Beispiele sollen zum Nachmachen und zur Weiterentwicklung anregen. Präsentiert werden die Projekte, Beispiele, Informationen und Tipps auf einer eigenständigen Facebook-Seite unter www.facebook.com/wasseraufreisen sowie auf einem Wasser-Blog, der im April online geht.

Das forum anders reisen e.V. ist ein Unternehmens- und Wirtschaftsverband kleiner und mittelständischer Reiseveranstalter mit Sitz in Hamburg. Der Verband und seine Mitglieder streben einen Tourismus an, der langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht ist. Dazu haben sich die Mitglieder in einem umfangreichen Kriterienkatalog verpflichtet, dessen Einhaltung durch einen CSR-Prozess überprüft wird. Der als eingetragener Verein (e.V.) organisierte Dachverband wurde 1998 von zwölf Reiseveranstaltern gegründet und hat heute 141 Mitglieder (Stand: Mai 2015).

Weitere Informationen: www.forumandersreisen.de

(Quelle: forum anders reisen e.V. vom 22. März 2016)



12. Feb. 2016

Unter dem Motto „Retter helfen Rettern“ („Members assisting Members“) unterstützen die deutschen Seenotretter für einen begrenzten Zeitraum die griechischen Such- und Rettungskräfte im Rahmen einer international koordinierten Aktion. Gemeinsames Ziel mehrerer nordeuropäischer Seenotrettungsgesellschaften ist es, die Strukturen vor Ort nachhaltig zu stärken. Derzeit sind griechische Seenotretter über die Grenzen ihrer Ressourcen hinaus tätig. Seit dem 10. Februar 2016 ist zu diesem Zweck der Seenotrettungskreuzer „Minden“ als Deckslast mit dem Schwergutschiff „Atlantic“ von Bremerhaven nach Lavrio östlich von Athen unterwegs.

Von dort aus geht es auf eigenem Kiel zum Einsatzort Mytilini im Süden der Insel Lesbos. Dort wird die „Minden“ von Seenotrettern der DGzRS gefahren, die sich für diesen Einsatz freiwillig gemeldet haben. Zur Überführungscrew und zum ersten Einsatzteam vor Ort gehört unter anderem Vormann Ulrich Fader von der DGzRS-Station Bremerhaven.

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Retter helfen Rettern (v. l.): Maschinist Horst Dancker, Vormann Ulrich Fader, DGzRS-Inspektor Jörn Meier und DGzRS-Inspektor Andreas Scholz überführen den
Seenotrettungskreuzer MINDEN der DGzRS in die Ägäis. (Foto: DGzRS / Die Seenotretter)

Der voraussichtlich Anfang März beginnende und auf vier bis sechs Monate befristete Einsatz ist Hilfe zur Selbsthilfe. Im Sommer wird die „Minden“ von zwei 8,5 Meter langen Neubauten abgelöst. Diese Einheiten hat die DGzRS auf einer finnischen Werft bestellt, um den griechischen Seenotrettungsdienst langfristig zu stärken. Ihre Anschaffung kann dank des Engagements eines einzelnen Spenders erfolgen.

Die DGzRS und andere nordeuropäische Seenotrettungsgesellschaften folgen damit einer konkreten Bitte um Unterstützung der für den griechischen Seenotrettungsdienst zuständigen Hellenic Coast Guard und der Freiwilligen-Organisation Hellenic Rescue Team.

Der gemeinsame Einsatz findet unter dem Dach der International Maritime Rescue Federation (IMRF), dem internationalen Zusammenschluss der Seenotretter, statt. Die Seenotretter aus Nordeuropa werden unter der Führung der Hellenic Coast Guard im Einsatz sein. Alle Einsätze der „Minden“ werden vom Joint Rescue Coordination Centre (JRCC) Piräus, der griechischen Seenotleitung, koordiniert.

Den Transport der „Minden“ mit ihrem Tochterboot „Margarete“ hat die maritime Projektspedition PM Shipping den Seenotrettern zum Selbstkostenpreis ermöglicht. Die DGzRS hatte die „Minden“ 2014 nach 28 Einsatzjahren außer Dienst gestellt und verkauft. Der heutige Eigner stellt das Schiff nun für den Ägäis-Einsatz unentgeltlich der DGzRS zur Verfügung. Ausgerüstet ist es bereits wieder wie ein Seenotrettungskreuzer.

Die Wahrnehmung der DGzRS-Aufgabe in Nord- und Ostsee bleibt vom Einsatz in der Ägäis unberührt. Die Einsatzfähigkeit der deutschen Seenotretter im eigenen Zuständigkeitsbereich ist ohne Einschränkung gesichert. Die DGzRS hat sich frühzeitig und erfolgreich um Projektspenden für den Einsatz in der Ägäis bemüht. Für weitere projektbezogene Zuwendungen gibt es ein gesondertes Spendenkonto bei der Commerzbank Bremen: IBAN DE30 2908 0010 0100 2338 01.

Weitere Informationen: www.seenotretter-imrf.de

(Quelle: DGzRS vom 10. Februar 2016)


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