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22. Okt. 2015

Das Konzept der Nachhaltigkeit ist in seinen Grundzügen fast so alt wie die Menschheit. Nachhaltigkeit bedeutet im Klartext, dass nicht mehr von etwas verbraucht wird als vorhanden ist, und die Lebensgrundlage und Ressourcen für zukünftige Generationen aufrechtzuerhalten. (Internetquelle: Lexikon der Nachhaltigkeit)

Das ist Thema ist aktueller denn je, und auch die Tourismuszentrale Rügen befasst sich in den Herbstferien damit. Die Insel Rügen lebt vom Tourismus, und Nachhaltigkeit wird schon deshalb zum bedeutenden Anliegen. Cathleen Böhland vom Nationalpark-Zentrum Königsstuhl fasst es so zusammen: „Damit auch nachfolgende Generationen diese einzigartige und beeindruckende Natur vorfinden und genießen können, ist es notwendig, nachhaltig zu leben.“ Zusammen mit dem Biosphärenreservat Südost-Rügen, der Landesforstanstalt, das „Naturerbe Zentrum Rügen“, dem Verein Rügenprodukte, dem Landkreis Vorpommern-Rügen sowie dem Nationalpark-Zentrum Königsstuhl hat die Tourismuszentrale die „Woche der Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen. (Quelle: TMV)

Vom 24. – 31. Oktober 2015 geben sie Inselgästen und Inselbewohnern die Gelegenheit, über nachhaltigen Urlaub und Lebensstil nachzudenken. Den Rahmen bilden zahlreiche Aktionen, die sich mit Rügens Natur befassen oder in ihr stattfinden. Gemeinsames Bäumepflanzen, geführte Wanderungen in die Naturlandschaften der Insel, Mitmachwerkstätten für die ganze Familie sowie eine „Konferenz des regionalen Genusses“ stehen auf dem Programm. Zudem gibt es eine Safari zu ungewöhnlichen Landschaftspflegern – den Wasserbüffeln – und eine Kinderuni, die unter anderem Natur erklären möchte. Abschluss der Woche der Nachhaltigkeit bildet der mit allen Akteuren gemeinsam organisierte „Markt der nachhaltigen Alternativen“ am 30. und 31. Oktober im „Naturerbe Zentrum Rügen“. Weitere Informationen: www.ruegen.de/nachhaltigkeit

Was meinen wir: So ist die Idee, sich in den Ferien mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen, keine schlechte. Sie ist sogar sehr gut. Bin ich doch in der Urlaubszeit aufgeschlossener und aufnahmebereiter als zu Hause in meinem Hamsterrad. Eines ist jedoch mal klar: Nachhaltiges Handeln fängt immer bei mir selbst und im Alltag an – was ich esse, wie ich mich kleide, wie ich konsumiere, wie ich mich fortbewege, was ich in meiner Freizeit mache oder wie und wohin ich verreise.

(Renate Lorenzen – 22. Oktober 2015)

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