| Schlei / Maasholm - Maritimes |
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Schlei / Maasholm Maritimes: Der Seenotrettungskreuzer Nis RandersIm Hafen Maasholm ist der 23,3 Meter lange Seenotrettungskreuzer Nis Randers stationiert, der Tag und Nacht einsatzbereit ist. Der Kreuzer der DGzRS erhielt seinen Namen nach einer Figur aus einem Gedicht von Otto Ernst, erschienen im Jahr 1907, das die Geschichte von Nis Randers erzählt. Nis Randers ist ein freiwilliger Seenotretter, der trotz aller Gefahren immer wieder auf See hinausfährt, um den Schiffbrüchigen zu helfen. Nis Randers wurde 1990 auf der Station Maasholm in Dienst gestellt. Das Tochterboot „Willi" erhielt seinen Namen nach Willi Wald, der lange Jahre Vormann auf der Station Maasholm war. Aufgrund der hohen Seetüchtigkeit und der selbstaufrichtenden Eigenschaft ist der Seenotrettungskreuzer zum Einsatz bei jedem Wetter im Küstengebiet und auf hoher See geeignet. In Grundsee und Brandung besitzt die Nis Randers gute Manövrier-Eigenschaften und übersteht auch Grundberührung.
Weitere Informationen zur DGzRs (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) und ihrer Seenotrettungskreuzer erhalten Sie hier: Schlei / Maasholm Maritimes: Peter Aal – Maasholms Wahrzeichen
Die Bronzeplastik zeigt einen Aalstecher bei der Arbeit. Das Aalstechen war in kalten Eiswintern oft die einzige Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu sichern. Heute ist diese Art des Fischfangs nicht mehr erlaubt.
Schlei / Maasholm Maritimes: Alt-Maasholmer Reede – An der Schleikante
„De Sliekant" (Plattdeutsch = Die Schleikante) ist das ehemalige Maasholmer Hafengelände vor der alten Reede. Die alte Reede war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Anlegestelle für die großen Frachtsegler, die hier vor Anker lagen oder an starken Eichenpfählen festmachten. Besonders der Handel mit den dänischen Inseln und Kopenhagen war für den Ort Maasholm von großer Bedeutung. Nach dem Abflauen dieser Handelsbeziehungen mit der dänischen Hauptstadt war die Alt-Maasholmer Reede bis zum Jahre 1960 Anlegestelle für die Fischereiflotte des Ortes. Am Schleiufer befinden sich heute noch zahlreiche Kahnanlegestellen. Hier machten die flach gehenden Schleikähne fest, die Fisch und Waren zwischen Reede und Ort hin- und hertransportierten. Am Schleiufer war immer etwas los: Die Netze wurden geflickt und getrocknet, und man traf sich, um das Tagesgeschehen zu besprechen. Neuigkeiten aus der Fremde wurden von den Frachtseglern mit an Land gebracht. Die Kahnstellen am Schleiufer stehen heute unter Denkmalschutz, und das Leben rund um den östlichen Teil von Maasholm ist eher beschaulich. Auf den geschützten Bänken hat man einen wunderschönen Blick über die Schlei in Richtung Kappeln.
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