| Neustadt - Sehenswertes |
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Neustadt Sehenswertes: BrückengeldeinnehmerhausIm Jahr 1846 wurde das Brückengeldeinnehmerhaus errichtet. Hier wurde der Brückenzoll für die Benutzung der Brücke durch Fahrzeuge, Personen und Vieh einkassiert. Vor dem Brücktor Neustadt Sehenswertes: Cap-Arcona-Museum
Zur Erinnerung: Im April 1945 wurde vom KZ Neuengamme mehr als 9000 Häftlinge nach Lübeck in den Vorwerker Industriehafen gebracht. Um die Gefangenen zu der in der Lübecker Bucht vor Anker liegenden Cap Arkona zu bringen, wurden von der SS Zubringerschiffe beschlagnahmt. Das ehemalige Passagierschiff Cap Arkona war fahruntüchtig und hatte für die zahlreichen Häftlinge keinen Proviant an Bord. Der Kapitän der Arkona und Schiffsführer anderer Schiffe wehrten sich gegen die Errichtung eines schwimmenden KZs. Sie erreichten jedoch nur, dass die Zahl der Gefangenen und Besatzungsmitglieder geringer als geplant gehalten wurde. Nicht einmal die Mindestversorgung der Häftlinge war gewährleistet. Im Gegenteil, das Schiff wurde ausbruchssicher gemacht – Rettungsmittel wurden blockiert oder an Land gebracht, die automatischen Schotten und Feuerlöscheinrichtungen wurden zerstört. Die Häftlinge wurden unter Deck in den Stauräumen eingeschlossen. Die vor Anker liegenden Schiffe waren nicht sicher vor Luftangriffen der Alliierten. So wurden Anfang Mai zwar keine Luftangriffe in diesem Raum geflogen, um Häftlinge und Mitarbeiter des Roten Kreuzes zu schützen, bekannt war jedoch nicht die besondere Situation der Häftlinge auf der Cap Arkona. Das Schweizer Rote Kreuz hatte eine Information zu dieser Problematik weitergeleitet, diese war aber bei der zuständigen Stelle der Royal Air Force am 2. Mai 1945 hängen geblieben. Am 3. Mai 1945 wurden im Zuge des letzten großen Angriffes gegen Deutschland die nicht gekennzeichneten KZ-Schiffe Cap Arkona und Thielbek angegriffen und versenkt. Über 7000 Menschen verloren ihr Leben, nur wenige hundert konnten gerettet werden. Eine Rettungsaktion durch die Alliierten konnte aufgrund des deutschen Widerstandes und der Lagebeurteilung nicht organisiert werden. Ein Tatbeitrag einzelner Personen an der Katastrophe konnte vor Gericht bis heute nicht abschließend geklärt werden. Öffnungszeiten: Di - Sa 15.00 - 17.00 Uhr, So 10.00 - 12.00 Uhr (April bis Mai und September bis Oktober) Kremper Tor Neustadt Sehenswertes: Fußgängerzone mit Kremper Tor
Kremper Straße
Neustadt Sehenswertes: Hospital zum Heiligen GeistDas Hospital wurde 1344 errichtet, um kranke Pilger, die auf dem Weg zum Kloster Cismar waren, aufzunehmen. Heute ist es Wohnstätte für alte Mitbürger der Stadt. Vor dem Brücktor
Neustadt Sehenswertes: Kunst-Kilometer
Neustadt möchte der zeitgenössischen Kunst mit dem Kunst-Kilometer einen angemessenen Raum geben und so zur Auseinandersetzung mit dieser Kunstrichtung beitragen. Der Spazierweg am Wasser soll mittelfristig mit 16 zeitgenössischen Skulpturen ausgestattet werden. Die Standorte ihrer Objekte können die KünstlerInnen selbst bestimmen. Im August 2006 waren bereits 14 Objekte am Neustädter Hafen zu bewundern sein. Jungfernstiegpromenade Neustadt Sehenswertes: Museum der Stadt Neustadt in HolsteinAusstellungsschwerpunkte des Museums sind Geologie und Archäologie Holsteins. Die zahlreichen archäologischen Funde aus dem Mesolithikum bis zur deutschen Ostbesiedlung (12. Jahrhundert nach Chr.) in der Ausstellung verdeutlichen die Besiedlungsgeschichte Ostholsteins. Weitere Sammlungen sind den Themen Fischerei, Landwirtschaft und Handwerk gewidmet. Die Schleswig-Holsteinische Erhebung (1848-1851) wird in Berichten und Karikaturen dargestellt. Ein Modell eines um 1850 gebauten Kanonenbootes, das als eines der ersten Schiffe über eine Schraube angetrieben wird, ist zu besichtigen. Weiterhin ist Inventar eines Eichamtes von 1860 zu sehen. Aus der deutschen Jahrmarktsgeschichte ist der Bänkelgesang dargestellt. Öffnungszeiten: Di - Sa 10.30 - 17.00 Uhr, So und feiertags 14.00 - 17.00 Uhr (April bis Oktober) Kremper Tor
Neustadt Sehenswertes: Pagodenspeicher
Untere Querstraße
Neustadt Sehenswertes: Stadtkirche
Die Gesamtausmalung des Schiffes stammt aus der Zeit um 1350 und wurde erst 1957 freigelegt. Sie gilt als einzigartig im Lande. Am Markt
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