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Das Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt

Landschaftsmuseum UnewattVon Langballigau ist es nicht weit zum Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt – ca. 4 Kilometer sind es. Von Gelting aus ist der Weg etwas weiter - ungefähr 17 Kilometer müssen per Bus oder per Fahrrad zurück gelegt werden.

Fünf „Museumsinseln“ erwarten den Besucher in Unewatt. Um interessante Einblicke in die früheren Lebensweisen im „alten Angeln“ zu gewinnen, sollte der Marxenhof, die Räucherei, die Buttermühle, die Windmühle und die Christesen-Scheune auf den alten Dorfwegen am besten zu Fuß erkundet werden. Auf der Internetseite www.museum-unewatt.de befindet sich ein Plan des Rundwanderweges.

Direkt am Ortseingang liegt das Marxenhaus. Hier werden auch die Eintrittskarten gekauft. Das Marxenhaus ist ein Südangeliter Fachhallenhaus aus dem Jahre 1626. Ursprünglich stand es in Süderbrarup, wo es in den Jahren 1797 und 1825 einige Umbauten erfahren hat. In den 80er Jahren wurde es schließlich an seinen heutigen Standort in Unewatt versetzt. Zum Marxenhaus gehört eine Wandständerscheune – die Marxenscheune.

MarxenhausAls Kätner wurden die Dorfbewohner bezeichnet, die einen Katen besaßen. Zu ihnen gehörte Ludwig Westerfeld, der 1894 eine kleine Lohnräucherei in Unewatt baute, um sein Einkommen aufzubessern. Diese Lohnräucherei wurde 2005 saniert und bildet im Landschaftsmuseum seitdem eine weitere Museumsinsel.

Die Buttermühle ist eine funktionsfähige Anlage und veranschaulicht die Butterherstellung. Im Mühlenteich wird das Wasser aufgestaut, das ein Wasserrad antreibt, das wiederum im Inneren des Gebäudes ein Drehbutterfass bewegt.

Auch der Gallerieholländer wurde als funktionsfähiges technisches Denkmal wieder hergestellt. Gebaut wurde Windmühle „Fortuna“ 1878. Heute werden in der Mühle die Arbeitsabläufe der historischen Getreideverarbeitung gezeigt. Alte Maschinen und Geräte geben einen zusätzlichen Einblick in die Arbeitsweise des Getreidemahlens. Im Veranstaltungskalender auf der Internetseite des Museums kann man sich nach den Terminen erkundigen, an denen die Mühle in Funktion ist.

ButtermühleDie Christesenscheune gehört zur historischen Vierseithofanlage von 1895. Seit 1993 ist sie Ausstellungshalle für eine Sammlung von landtechnischen Geräten und Maschinen. Im Obergeschoss werden heute Sonderausstellungen gezeigt. Früher diente die Scheune als Wirtschaftsgebäude und wurde als Stall und Scheune genutzt.

Das Landschaftsmuseum bietet zu seinen Öffnungszeiten viele interessante Veranstaltungen, die auf der Internetseite des Museums eingesehen werden können.

Öffnungszeiten der Museumsgebäude:

Windmühle FortunaDi – So, 10.00 – 17.00 Uhr, Mo geschlossen (Mai bis September)
Fr – So, 10.00 – 17.00 Uhr, Mo – Do geschlossen (April und Oktober)
November bis März geschlossen

Landschaftsmuseum Angeln/Unewatt
Unewatter Straße 1a
24977 Langballig
Fon (04636) 1021
Fax (04636) 8226
Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.museum-unewatt.de

(Wir danken dem Landschaftsmuseum Unewarr für die Fotos, die es uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.)


Mit der MS Feodora von Langballigau nach Sonderburg

MS FeodoraWer nicht auf eigenem Kiel oder den weiten Weg über die Straßen um die Flensburger Förde nach Sonderburg unternehmen möchte, hat die Möglichkeit mit der Schiffsverbindung der „MS Feodora" in knapp einer Stunde ohne Autostau von Deutschland nach Dänemark zu reisen. Das dänische Sonderburg lockt mit Stadtbummel oder dem „Ghostwalking" im Schloss. Die Schiffsroute fährt immer montags, dienstags und mittwochs von Langballigau nach Sonderburg und zurück.

Wer im dänischen Nordborg den um neue Attraktionen erweiterten Erlebnispark „Danfoss Universe" besuchen möchte, kann mit dem Bus von Sonderborg nach Nordborg fahren. Im Sommer ist der Vergnügungspark täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen im Internet unter:

www.nas-feodora.de
www.tourismus-langballig.de