Ahrenshoop Sehenswertes: Der Kunstkaten Ahrenshoop
Der Kunstkaten Ahrenshoop ist eine der ältesten Galerien Norddeutschlands. 1909 wurde die Kunstgalerie eröffnet, mit dem Ziel eine Begegnungsstätte jenseits des kommerziellen Kunsthandels zu schaffen. Nach der Auflösung als Ausstellungshaus im Jahre 1918 wurde das Gebäude in den Jahren von 1919 bis 1945 als Sommersitz genutzt. Der „Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands“ pachtete im Jahr 1946 das Gebäude und organisierte für Ahrenshooper und Fischländer Künstler Kunstausstellungen. Seitdem wird der Kunstkaten ausschließlich kulturell genutzt.
Seit 1993 befindet sich der Kunstkaten im Besitz der Gemeinde Ahrenshoop, die die traditionelle Nutzung als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude fortführt. Übers Jahr gibt es wechselnde Verkaufsausstellungen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Plastik oder Fotografie. 2001 erfolgte eine Komplettsanierung des Hauses.
Öffnungszeiten:
Di – So, 10.00 – 13.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
Kunstkaten Ahrenshoop Strandweg 1 18347 Ostseebad Ahrenshoop Fon (038220) 80308 Fax (038220) 80307 Email
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www.kunstkaten.de
Ahrenshoop Sehenswertes: Bunte Stube
Im Zentrum von Ahrenshoop finden wir die Bunte Stube. Der Ursprung für das markante Gebäude war ein kleiner Laden, der 1922 von Martha Wegscheider und dem Maler Hans Brass eröffnet wurde. 1929 erfolgten Umbauarbeiten und Erweiterungen. So entstand das rot-weiße Gebäude, wie es auch heute noch zu sehen ist, nach Plänen des Bauhausarchitekten Walter Butzek. Schnell wurde es zum kulturellen Treffpunkt. Heute werden in der bunten Stube Bücher, Kunsthandwerk und Naturwaren verkauft. Im Kunstkabinett gibt es wechselnde Ausstellungen.
Öffnungszeiten:
Mo – Sa, 10.00 – 18.00 Uhr, So 11.00 – 17.00 Uhr (Mai bis Juni) Mo – Sa, 10.00 – 18.30 Uhr, So 11.00 – 17.00 Uhr (Juli bis August) Mo – Sa, 10.00 – 18.00 Uhr, So 11.00 – 17.00 Uhr (September bis Oktober) Do – Sa, 11.00 – 18.00 Uhr (November – Januar) Di – Sa, 11.00 – 18.00 Uhr (Februar – April)
Das Künstlerhaus Lukas wurde 1894 von dem Maler Paul Müller-Kaempf, der als Begründer der Ahrenshooper Malerkolonie gilt, als Pensions- und Atelierhaus für seine Malschülerinnen erbaut und gehört damit zu den ältesten Künstlerhäusern in Deutschland. Es wurde nach dem Schutzpatron der Maler – St. Lucas – benannt.
Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, künstlerische Fotografie, Literatur, literarische Übersetzung, Tanz, Musik und Musikkomposition können hier auf der Grundlage eines Stipendiums vier bis sechs Wochen leben und arbeiten. Sie kommen aus Deutschland und den Ostseeanrainer-Staaten. Zum Wohnen stehen modern ausgestattete Appartements und zum Arbeiten Ateliers, Fotolabor und in Zusammenarbeit mit der Strandhalle Ahrenshoop eine Radierwerkstatt zur Verfügung. Am Tag der offenen Tür, der jeweils am letzten Sonntag im Monat statt findet, erhalten Besucher einen Einblick in die Arbeit der Stipendiaten.
2005 wurde das Künstlerhaus vom Land Mecklenburg-Vorpommern übernommen, nachdem die Stiftung Kulturfonds das Haus schließen musste. 2006 wurde es unter der künstlerischen Leitung des ortsansässigen Vereins „Künstlerhaus Ahrenshoop“ neu eröffnet. Für die Instandhaltung des Gebäudes ist die Gemeinde Ahrenshoop zuständig.
Öffnungszeiten:
Tag der offenen Tür – letzter Sonntag im Monat, ab 15.00 Uhr
Künstlerhaus Lukas Dorfstraße 35 18347 Ostseebad Ahrenshoop Fon (038220) 6940 Fax (038220) 69414 Email
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www.kuenstlerhaus-lukas.de
1951 wurde die Schifferkirche Ahrenshoop eingeweiht und steht seitdem unter Denkmalschutz. Entworfen und gebaut wurde sie von dem Architekten Hardt-Waltherr Hämer. Sie ist die jüngste der drei Kirchen auf dem Darß. Die zur Verfügung stehenden Mittel waren äußerst knapp, was sich auch in der Außen- und Innenausstattung niederschlug.
Von außen gleicht der schlichte Kirchenbau einem umgestülpten Boot, das kieloben liegt. Durch seine heimischen Baustoffe Rohr und Holz fügt es sich trotz der modernen Architektur gut in die Ahrenshooper Landschaft ein. Schlicht ist auch die Innenausstattung. Licht fällt durch die Glaswand im Westen, wo sich ebenso die Eingangstür befindet. Doris Oberländer-Seeberg (1903 – 1983) schuf die Holzbildhauerarbeiten. Von Kapitän Heinrich Voss stammen die vier Schiffsmodelle (Glaube, Liebe, Hoffnung, Frieden), die an beiden Längsseiten des Kirchenbaus aufgehängt wurden.
Die geringen Mittel beim Bau des Gotteshauses haben zur Folge, dass der Bau schon seit Jahren vom Verfall bedroht ist. So gründete man im Jahre 2001 einen Förderverein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Kirche zu erhalten. Mit den vielen Spenden konnte die Grundsubstanz der Schifferkirche instand gesetzt werden. Die Glocken befinden sich jetzt außerhalb des Kirchengebäudes in einem Turm, der aus großen Eisenplatten gefertigt wurde.
Öffnungszeiten:
Di – Sa, 10.00 – 16.00 Uhr und So, 13.00 – 16.00 Uhr (Juni bis September) Do – So, 10.00 – 16.00 Uhr (Oktober bis Mai)