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Flensburg Sehenswertes: Fischereimuseum

Im Gebäude des Fischereihafen-Vereins an der Hafenostseite finden Sie eine Sammlung über das Fischerei-Handwerk und -Leben an der Förde. Auf zahlreichen Fotografien aus den fünfziger Jahren wird das Leben der Fischer dargestellt. Die Sammlung umfasst alles, was zum Fischerei-Handwerk gehört – Netznadeln, Aalstecher, Baumwollnetze, Ankerleuchten und, und, und ...

Öffnungszeiten:

Täglich 9.00 – 19.00 Uhr (April – November) 


Flensburg Sehenswertes: Schiffahrtsmuseum

Im Flensburger Schiffahrtsmuseum finden Sie eine umfassende Sammlung von Navigationsinstrumenten, Seekarten, Seekisten, Gallionsfiguren, Schiffsportraits und Schiffsmodellen. Sie erfahren viel Wissenswertes über die  Entwicklung des Schiffsbaus. Die Darstellung der Hafengeschichte der Stadt Flensburg ist ein weiteres Highlight. Es gibt Geschichten über Bananendampfer, Feuerschiffe, Piraten, Seekarten, Dampfmaschinen, Walfänger, Seenotretter und Petuhtanten.

Öffnungszeiten:

Di – So, 10.00 – 17.00 Uhr (April bis Oktober)
Di – So, 10.00 – 16.00 Uhr (November bis März)

Das Schiffahrtsmuseum wird ab dem 1. Februar 2011 für ca. ein halbes Jahr wegen Umbauarbeiten geschlossen. Voraussichtlich wird das Museum im September 2011 wieder öffnen.

Flensburger Schiffahrtsmuseum
Schiffbrücke 39
24939 Flensburg
Fon (0461) 852970
Fax (0461) 851665
Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.schiffahrtsmuseum.flensburg.de

Schiffahrtsmuseum Flensburg


Exkurs: Kennen Sie Petuhtanten?

Petuhtanten gibt es heute nicht mehr. Die so genannten Petuhtouren fallen in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Das waren regelmäßige Ausflugsfahrten für Damen auf dem Wasser, z.B. mit dem Fördedampfer Alexandra. Die historische Alexandra verkehrt auch heute noch auf der Flensburger Förde. Ziele dieser Ausflugsfahrten waren u.a. die Gartencafes von Sonderburg oder Grasten.

Petuh hat seinen Ursprung in dem Wort partout. Partoutkarten waren Dauerkarten für die Ausflugsfahrten mit den Fördedampfern. Und die Petuhtanten waren Damen, die sich in dem “Petuhtanten-Deutsch” unterhielten. Hierbei handelt es sich um eine Verbindung aus dänischer Grammatik, dänischem Satzbau und deutschen Wörtern.

Als „General-Petuhtante“ gilt heute immer noch die 1990 verstorbene Gerty Molzen, die Flensburger Sängerin und Kabarettistin. Ihre komischen Geschichten wurden in dem Buch „Bis nächster Tour!“ neu aufgelegt. Hier sind sie endlich wieder versammelt - die Flensburger Originale, Tante Tiedde und die Flensburger Deerns.


Flensburg Sehenswertes: Kompagnietor

Das Kompagnietor befindet sich in der Schiffbrücke 12 direkt am Hafen und ist eines der ältesten Gebäude in Flensburg. Der Bau des Kompagnietor begann im Jahre 1602 – initiiert durch den Flensburger Schiffergelag. Dies war eine Vereinigung von Flensburger Schiffern und Kaufleuten, die das Haus als Versammlungsort nutzten. Im Giebel findet man das Stadtwappen mit dem Spruch, der übersetzt lautet: “Gerecht und mäßig allzeit zu sein, mit Gottes Hilfe bringt großen Gewinn”. Mehrere Hochwassermarken weisen auf wiederholte Flutkatastrophen hin. Seit 1996 befindet sich im Haus des Kompagnietors das „Europäische Minderheitenzentrum“.

Kompagnietor


Flensburg Sehenswertes: Museumsberg

Pariser ZimmerHoch über der Fördestadt Flensburg erhebt sich der Museumsberg. Die beiden Museumsgebäude - das Heinrich-Sauermann-Haus und das Hans-Christiansen-Haus – umfassen insgesamt ca. 3000 qm Ausstellungsfläche. Hier informiert der Museumsbesucher sich über die Kunst- und Kulturgeschichte im Landesteil Schleswig vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Im Heinrich-Sauermann-Haus repräsentiert eine umfassende Sammlung von Bauernstuben, Volkskunst, Skulpturen, Möbeln, Porzellan, Silberarbeiten und einigen Gemälden die Zeit bis ins frühe 19. Jahrhundert. Im Hans-Christiansen-Haus sind Bilder aus der Zeit des Klassizismus bis zur Gegenwart gemeinsam mit Möbeln ausgestellt. Schwerpunkt ist die Jugendstilabteilung mit Werken des in Flensburg geborenen Künstlers Hans Christiansen. Weitere Höhepunkte sind die expressionistischen Werke von Künstlern wie Erich Heckel, Ernst Barlach und Emil Nolde.

(Foto: Norbert Weber / Museumsberg Flensburg)

Öffnungszeiten:

Di - So und an Feiertagen 10.00 – 17.00 Uhr (April – Oktober)
Di - So und an Feiertagen 10.00-16.00 Uhr (November – März)

Museumsberg Flensburg
Museumsberg 1
D-24937 Flensburg
Fon (0461) 852317 (Heinrich-Sauermann-Haus)
Fon (0461) 852811 (Hans-Christiansen-Haus)
Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.museumsberg.flensburg.de 


Flensburg Sehenswertes: Museumshafen

Ganz in der Nähe des Schiffahrtsmuseums befindet sich der Museumshafen. Er ist durch die Initiative des gleichnamigen Vereins entstanden. Ziel des Vereins ist es, traditionelle Segelschiffe und andere historische Wasserfahrzeuge instand zu halten. Neben den Liegeplätzen befindet sich auch der markante Flensburger Kran von 1726.

Museumshafen
Schiffbrücke
24939 Flensburg
Fon (0461) 22258
Fax (0461) 22027
Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.museumshafen-flensburg.de

Der alte Kran von 1726


Flensburg Sehenswertes: Museumswerft

Auf der Museumswerft werden historische Segelschiffe und Arbeitsboote gebaut. Dazu werden traditionelle Werkzeuge verwendet. Von der Kiellegung bis zum Stapellauf wird nach traditionellen Baumethoden gearbeitet.

Öffnungszeiten:

Täglich 7.00–17.00 Uhr 

Museumswerft
Schiffbrücke 43 – 45
24939 Flensburg
www.museumswerft.de

Museumswerft


Flensburg Sehenswertes: Oluf-Samson-Gang

Der Oluf-Samson-Gang gehört zu den ältesten Straßen von Flensburg und ist auf alle Fälle ein Besuch wert. Der Gang besteht aus kleinen Häuschen, die früher von Seeleuten und Handwerkern bewohnt wurden. Seinen Namen erhielt die kleine Straße nach dem Flensburger Kaufmann Oluf Samson, der hier zu Beginn des 17. Jahrhunderts mehrere Mietshäuser besass. Der Oluf-Samson-Gang wurde immer von den Ärmeren bewohnt, so mit Beginn der Industrialisierung auch von Arbeiterfamilien. Später begannen die Prostituierten sich hier nieder zu lassen. Heute sind einige Häuser komplett saniert und werden als Stadthaus genutzt.

Oluf-Samson-Gang


Flensburg Sehenswertes: Phänomenta

Die Phänomenta befindet sich im besonderen Ambiente eines alten Kaufmannshofes. Hier wird das Kennenlernen von Natur und Technik zum Erlebnis. Es wird wird nicht nur angeschaut, sondern auch ausprobiert. An 150 verschiedenen Stationen kann experimentiert und entdeckt werden. Erfahren Sie, wie Sie sich mit einem Flaschenzug selbst anheben können, oder wie man eine stabile Holzbrücke auch ohne Nägel und Schrauben aufbauen kann.

Öffnungszeiten:

Mo – Fr 9.00 – 17.00 Uhr, Sa – So und Feiertags 11.00 – 18.00 Uhr (Oktober bis Mai, außerhalb der Ferienzeiträume von Schleswig-Holstein)
Mo – Fr 10.00 – 18.00 Uhr, Sa – So und Feiertags 11.00 – 18.00 Uhr (Juni bis September, sowie in allen Ferienzeiträumen von Schleswig-Holstein)

Phänomenta e.V.
Norderstraße 157-163
24939 Flensburg
Fon (0461) 1444911
Fax (0461) 1444920
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www.phaenomenta.com  


Flensburg Sehenswertes: Das Rum-Museum

Im Rum-Museum erfahren Sie alles zur Geschichte und die Herstellung des Rums - vom Zuckerrohrsaft bis zum Seefahrer-Tropfen. Seit Beginn der Westindienfahrten Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Flensburg das Zuckerrohr von den Jungferninseln in Zuckerraffinerien zu Zucker verarbeitet. Als Nebenprodukt fiel dabei Rum an, der in den Schnapsbrennereien auf angenehme Trinkstärke herabgesetzt wurde. 

Sie erhalten einen Einblick in die Unterschiede der Rum-Sorten und erleben die Geschichte der Flensburger Rum-Firmen.

Öffnungszeiten:

Di - So 10.00 - 17.00 Uhr (April bis Oktober)
Di - So 10.00 - 16.00 Uhr (November bis März)

Rum-Museum im Schiffahrtsmuseum
Schiffbrücke 39
24939 Flensburg
Fon (0461) 852970
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www.flensburg.de