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Maislabyrinth auf Gut Oestergaard

Ein „Muss“ für Familien und ein biologisch abbaubares Freizeitvergnügen ist der Besuch im Maislabyrinth von Gut Oestergaard bei Steinberg. Jedes Jahr ab Juli lädt hier für neun Wochen bis ca. Anfang September ein rund drei Fußballfelder (ca. 2,5 Hektar) großes Maislabyrinth zum Verlaufen ein.

Rund 45 Minuten brauchen die meisten Besucher, um sich den rund 3.000 Meter langen Weg aus dem Labyrinth zu bahnen. Wer an Kontrollpunkten Stempel auf seiner Eintrittskarte sammelt, bekommt am Ausgang eine süße Überraschung zur Belohnung. Und wer zwischendurch den Durchblick verliert, kann sich in der Mitte des Labyrinths auf einer Brücke wieder orientieren. Die alljährlichen Gespensternächte sind besonders beliebt bei Familien.

Die Vorbereitungszeit für das Maislabyrinth beginnt Ende April. Dann wird der Mais ausgesät, aus denen ca. 275.00 Maispflanzen entstehen. Bereits vier Wochen nach der Aussaat werden die Irrwege eingefräst – jedes Jahr ein anderes Muster. Im September wird der Mais schließlich gehäckselt und geht als Viehfutter zum nächstgelegenen Bauernhof. Dann ist erst mal Schluss mit dem Freizeitvergnügen – bis zum nächsten Jahr.

Die genauen Termine für die Öffnung des Labyrinths und die Gespensternächte sind auf der Internetseite von Gut Oestergaard zu finden.

Öffnungszeiten:

Täglich 11.00 – 18.00 Uhr

Ferienhof Gut Oestergaard
Familie Lempelius
Oestergaard 2
24972 Steinbergkirche
Fon (04632) 7249
Fax (04632) 87309
Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.gut-oestergaard.de


Baden an der Geltinger Bucht mit dem Strandfinder

Rund um die Geltinger Bucht finden wir unzählige Naturbadestrände, die neben der naturschönen Umgebung einen weiteren Vorteil bieten – sie sind nämlich kurtaxefrei. Und es finden sich Strände für jeden Geschmack – naturnah, einsam, zum Surfen, mit Spielplatz, mit Promenade oder Gastronomie, Fördestrände, Ostseestrände ...

In einem Strandfinder, der auf der Internetseite www.ostseefjordschlei.de / Region Geltinger Bucht abrufbar ist, sind alle 18 Strände und Strandabschnitte rund um die Geltinger Bucht verzeichnet. Dazu gibt es ausführliche Informationen über Strandbeschaffenheit, Strandlänge, Serviceeinrichtungen, DLRG-Bewachung, Hundestrand oder Entfernung zum Parkplatz.

Weitere Informationen zu den Badestränden:
www.ostseefjordschlei.de


Die Geltinger Birk

Das Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“ ist Halbinsel an der nordöstlichen Landspitze der Landschaft Angeln. Es umfasst 773 Hektar und besteht aus Dünen, Strand, Salzwiesen, Schilfsümpfen, Seegraswiesen und Noor. Seit 1934 steht die Geltinger Birk unter Naturschutz.

Um Wasser aus dem Noor in die Geltinger Bucht zu schöpfen, wurden zwei Windmühlen errichtet. Davon ist die Mühle „Charlotte“ erhalten geblieben. Erbaut wurde sie 1824.

In der Geltinger Birk konnten im Laufe eines Jahres 170 Vogelarten beobachtet werden. Im Jahre 2002 wurden 10 Pferde ausgewildert. Geplant ist eine Pferdepopulation von ca. 100 Tieren. Weiterhin weiden hier ca. 250 Rinder, zum großen Teil Highland-Rinder.

In Deutschland einzigartig ist das Naturschutzgebiet Geltinger Birk. Hier  können sich Wanderer ganz nah an Koniks, die direkten Nachkommen des europäischen Wildpferdes heran pirschen und beobachten, wie sie in dieser Gegend frei und natürlich leben. Oder den Highland-Rindern beim Baden in der Ostsee zuzusehen, was auch ein unvergessliches Erlebnis ist.

Eine Wanderung um die Geltinger Birk ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Der Rad- und Wanderweg gehört zu den zehn schönsten in Deutschland. Im Sommer werden geführte Wanderungen angeboten. Der Geltinger Pastor leitet z.B. Nachtwanderungen, die mit einem Frühstück am Falshöfter Ostseestrand enden.

Der Weg „rund um die Birk“ ist ca. 10 Kilometer lang. Es geht über den Deich zum Geltinger Noor und den Windflüchtern bis zur Naturschutzwarthütte. Dann folgt wieder ein Stück Deich. Vom Eichenkratt mit den Krüppeleichen geht es weiter zum Leuchtturm Falshöft. Von hier aus hat der Wanderer in den Sommermonaten die Gelegenheit mit der Kutsche zurückzufahren.

Seit 2002 führen Wanderwege auch quer durch die Birk, um die urige Weidenlandschaft zu erkunden. 15 Wanderwege (6 km lang) sind geschaffen worden. Tiermotive – Dachs, Schwan, Elster, Schwein, Igel, Krebs, Biene, Frosch, Raben, Muschel, Hirsch, Fuchs, Hase, Graureiher und Fisch - als Ausschilderung weisen den richtigen Weg. An jedem Wanderweg bekommt der Wanderer Auskunft auf Informationstafeln über die Tier- und Pflanzenwelt.

Verhaltensregeln zum Betreten der Birk:

  • Betreten Sie die Birk nur auf den Wanderwegen (Rundwanderweg
    über den Deich).
  • Über die neuen Wanderwege können Sie sich in der Integrierten
    Station informieren. Dort gibt es auch Karten mit Erläuterungen.
  • Gehen Sie nur auf den gekennzeichneten Wanderwegen über die Weideflächen. Die Tiere lassen sich von den Wegen aus in der Regel gut beobachten.
  • Hunde sind unbedingt an kurzer Leine zu führen. Freilaufende Hunde (auch wenn es nur auf dem Deich ist) können die Pferde so beunruhigen, dass sie ausbrechen und sich in Zäunen und Gräben tödliche Verletzungen zuziehen.
  • Füttern Sie die Tiere auf keinen Fall. Weder mitgebrachtes Futter, noch in der Umgebung gepflücktes Gras oder Blätter sollen gefüttert werden. Die Tiere fangen dann an zu betteln und fressen Futter, dass für sie tödlich sein kann. Konikpferde sind über Generationen an Rauhfutter gewöhnt und kennen nichts anderes (auch im Winter). Brot oder Zucker sind ein Todesurteil für diese Pferde. Angefütterte Pferde können zudem lästig und gefährlich für Wanderer werden.