Die schwedische Ostseeküste
Die Ost- und Westküste Schwedens sind geprägt von vielen kleinen und größeren Inseln und Schären. Wir finden fünf Schärengärten an den beiden Küsten, auf den beiden größten liegen die Städte Göteborg und Stockholm. Die Vegetation der vielen kleinen Inseln reicht von üppiger und grüner Bewachsung bis hin zu felsiger und schroffer Kargheit.
Vor der Ostküste Schwedens liegen die beiden großen Inseln Gotland und Öland. Weiter nördlich am bottnischen Meerbusen kommen wir an die einzigartige „Höga Kusten“ (= Hohe Küste). Das UNESCO-Weltnaturerbe ist geprägt durch steile Klippen, sanfte Hügel, enge Täler, Seen und tiefe Buchten.
Eine weitere Reiseattraktion des Landes ist der Götakanal, der sich von der Ostküste zum Vänernsee bis an die Westküste erstreckt. Das Jahrtausendbauwerk wurde unter der Leitung des Ingenieurs Baltzar von Platen zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet. Der Kanal ist 190 Kilometer lang, und in 58 Schleusen wird ein Höhenunterschied von 92 Metern überbrückt.
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