September 2006 – ein warmer, meist trockener und sonniger Herbstmonat
Nach der ersten Auswertung der Ergebnisse der 2600 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes steht fest:
Der September war wärmer als der August. Deutschlandweit lagen die Temperaturen bei 16,9 Grad Celsius (°C) und somit um 3,6 Grad über dem vieljährigen Durchschnitt von 13,3°C. Damit war der September sogar noch um 1,5 Grad wärmer als der Vormonat August, was sehr selten vorkommt. Dieser Monat war somit in vielen Gebieten einer der wärmsten oder sogar der wärmste September seit 1901.
Es gab lange trockene Perioden und kurze aber regenreiche Ereignisse. Vielerorts wurden noch nie so geringe Regenmengen wie in diesem September gemessen. Es gab aber auch Gebiete, z. B. in Baden-Württemberg und Hessen, wo es sehr viel Regen gab. In Dillenburg in Hessen führten gewittrige Regenfälle zu Überschwemmungen. Innerhalb weniger Stunden fielen 103,3 l/m² was etwa dem doppelten Monatsdurchschnitt entspricht.
Die durchschnittliche Sonnenscheindauer des Monats betrug bundesweit 207 Stunden. Auch in punkto Sonnenschein übertraf der September den Vormonat August bei weitem. Während im August nur 139 Sonnenstunden registriert wurden, waren es im ersten Herbstmonat mehr als 200 Stunden. Nur in Baden-Württemberg gab es einzelne DWD-Stationen, die dieses Ergebnis nicht ganz erreicht haben.
www.dwd.de
(29. September 2006)
|