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Die Brennstoffzelle als Energielieferant auf Yachten und Booten

BrennstoffzelleDer Münchner Hersteller Smart Fuel Cell (SFC) ist Marktführer für mobile und netzferne Energieversorgung auf der Basis der Brennstoffzellentechnologie für Anwendungen im Freizeit-, Industrie- und Militärbereich. Als eines der erfolgreichsten Technologieunternehmen Deutschlands wurde SFC mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet. SFC kooperiert mit führenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen und verkauft seit drei Jahren voll kommerzialisierte Brennstoffzellen an Industrie- und Endverbraucherkunden. Die EFOY-Brennstoffzellen (EFOY = Energy For You) kommen im Freizeitbereich in Wohnmobilen und Yachten zum Einsatz.

Die Brennstoffzelle fungiert als Ladegerät für Bordakkus. Sie springt automatisch an, wenn die Batteriespannung einen bestimmten Wert unterschreitet. Die Vorteile einer Brennstoffzelle liegen in ihrem geringen Gewicht und durch ihren leisen und abgasfreien Betrieb. Auch die Akkukapazitäten können kleiner gehalten werden, da die Brennstoffzelle viele Stunden am Tag laufen kann.

Die Energie für den Stack liefert Methanol, das in 5-Liter-Plastikkartuschen vertrieben wird. Methanol kann aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und ist biologisch abbaubar. Die Kartuschen wurden ebenfalls vom TÜV Süd getestet und tragen das Siegel „Geprüfte Sicherheit“. Ein speziell entwickeltes Ventil verhindert das Austreten von Methanol.

Die Brennstoffzellen von Smart Fuel Cell (SFC) sind die ersten Brennstoffzellen weltweit, die das Prüfzeichen „Fuel Cell System„ vom TÜV Süd erhalten haben. Jens Fleitmann, Manager für Alternative Energie der TÜV SÜD Industrie Service GmbH: „Die Aspekte der Sicherheit und Zuverlässigkeit gewinnen gerade dann an Bedeutung, wenn Brennstoffzellensysteme einem breiteren Nutzerkreis zugänglich gemacht werden und den Weg aus den Laboren in den normalen Alltag finden.“

Das TÜV SÜD-Oktagon bestätigt, dass die EFOY-Brennstoffzellen sicher betrieben werden können. Im Rahmen der Zertifizierung wurden das „Herz“ der Brennstoffzelle, der so genannte Brennstoffzellen-Stack, und die gesamte Systemperipherie getestet. Darüber hinaus nahmen die Fachleute von TÜV SÜD die Produktion sowie die Qualitätssicherung unter die Lupe. Grundlage war der aktuelle Normentwurf DIN IEC 62282-5. Die Normen-Reihe IEC 62282 befasst sich mit Prüfverfahren sowie Sicherheits- und Leistungsanforderungen für Brennstoffzellentechnologien.

Im Fall der EFOY-Produkte wurden Konstruktion, mechanische Stabilität und Haltbarkeit, Elektro- und Betriebssicherheit sowie die funktionale Sicherheit auch jenseits der in der Norm spezifizierten Grenzen betrachtet. Besonderes Augenmerk legten die Fachleute von TÜV SÜD auf den Schutz des Anwenders – vor allem im Zusammenhang mit dem Betriebsstoff Methanol. „In unseren Tests demonstrierten die EFOY-Brennstoffzellen eindrucksvoll“, so Jens Fleitmann, „dass die Methanolführung zwischen Gerät und Tankpatrone sowie im Geräteinneren sicher erfolgt.“

Weitere Informationen bei www.efoy.com

 

 

 

 
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