Fehmarnsundbrücke
Ihr Weg auf die Ostseeinsel Fehmarn
Iberotel Boltenhagen
Traumhafte Lage am Yachthafen Weiße Wiek
Segelboot vor Anker
Begehrte Plätze an der Ostseeküste
Stadthafen Eckernförde
Geschützte Lage in der Eckernförder Bucht
Leuchtturm Staberhuk
Ältester Leuchtturm auf Fehmarn aus dem Jahr 1903
Grenaa Marina
Das Tor zum Kattegat

Sehenswertes und Attraktionen in der Region Süd-Rügen

In dieser Rubrik finden Sie Tipps für Sehenswürdigkeiten auf der Insel Rügen - Region Süd-Rügen. In der Region Süd-Rügen liegen bekannte Inselorte wie Garz, Putbus oder Samtens.

 

Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz

Museum GarzDas Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz (Foto: © 2016 ars publica Marketing GmbH)Das Ernst-Moritz-Arndt-Museum – eingeweiht im Jahr 1937 - ist das älteste Museum auf der Insel Rügen. Benannt ist es nach dem politischen Publizisten, Dichter und Schriftsteller Ernst Moritz Arndt, der am 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz auf der Insel Rügen geboren wurde.

In der Ausstellung zu Ernst Moritz Arndt hält der Besucher einen Einblick in das Leben des Dichters, nach dem zahlreiche Straßen, Schulen und u.a. auch die Greifswalder Universität benannt sind. Er hat sich zu vielen Themen und Fragen seiner Zeit geäußert und einen umfangreichen Schatz an Dichtungen, Schriftstücken und Publikationen hinterlassen. Die Ausstellung informiert über die Biographie von Ernst Moritz Arndt und den vielfältigen Meinungen zu seinem Werk. Weiterhin erhält der Museumsbesucher einen Einblick in die Garzer Geschichte und zum Garzer Burgwall, der direkt gegenüber dem Museum zu besichtigen ist.

2015 hat das denkmalgeschützte Haus, in dem das Museum untergebracht ist, einen modernen Erweiterungsbau bekommen. Hier werden nun die vielfältigen Sammlungsbestände, die von Erstausgaben, Handschriften, Originalzeichnungen und Gemälden, Textilien und weiteren Sachzeugnissen der Stadt- und Inselgeschichte bis hin zu seltenen archäologischen Funden und Relikten reichen, präsentiert. Die umfangreiche Bibliothek sowie das Museumsarchiv ermöglichen weitere themenspezifische Recherchen.

Ort & Kontakt

Ernst-Moritz-Arndt-Museum
An den Anlagen 1
18574 Garz auf Rügen
Fon (038304) 12212
Email info(at)arndt-museum.de
www.arndt-museum.de

Öffnungszeiten

Mo – Fr, 11.00 – 15.00 Uhr (November bis April)
Di – So, 10.00 - 16.00 Uhr (Mai bis Oktober)

Eintritt & Tickets

Erwachsene - 2,00 Euro
Kinder (10 – 16 Jahre) - 1,50 Euro
ermäßigt – 1,50 Euro

Tipps & Empfehlungen

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Burgwall in Garz - Sagen über Sagen

Gegenüber dem Ernst-Moritz-Arndt-Museum liegt der slawische Burgwall. Er gehörte zur Festung Charenza, die dem Ranenfürsten als Verwaltungszentrum diente. Der imposante Wall, der sehr gut erhalten ist, diente dem Schutz des Verwaltungssitzes des Stammesfürsten. Der Name Garz ist slawischen Ursprungs und heisst übersetzt befestigter Ort oder kleine Burg. 

Um den Wall ranken sich viele Sagen. Auch Ernst Moritz Arndt hat in seinem Märchen „Svanvithe" den Wall erwähnt. So soll in dem Burgwall die schöne Prinzessin „Svanvithe" wohnen. Der Prinz, der sie erlöst, wird Prinzessin und Schätze erhalten. Vorher sind jedoch mehrere Aufgaben zu lösen. Eine Aufgabe besteht darin, in der Johannisnacht zwischen Mitternacht und ein Uhr nackt den Burgwall zu ersteigen und auf ihm rückwärts so lange zu gehen, bis eine Stelle sich öffnet.

 

Die St. Petrikirche in Garz

Mit der Errichtung der evangelischen Kirche von Garz wurde bereits im 14. Jahrhundert begonnen. Die Fertigstellung ist jedoch erst für das 16. Jahrhundert verzeichnet worden. Sie steht am Stadtrand von Garz auf einem Berg auf einem Fundament aus meist unbehauenen Findlingen. Die gotische Backsteinkirche fällt auf durch ihren quadratischen Westturm. Im Sommer finden in der Kirche Konzerte statt.

Im Inneren sind besonders erwähnenswert der reich verzierte Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, sowie der schwebende Taufengel aus Holz oder die Kanzel aus dem 18. Jahrhundert. Die Kanzel wurde um 1707 erbaut und stammt aus der Schule von Hans Broder aus Stralsund. Sie ist durch eine Tür aus der Sakristei zugänglich. Aus dem Jahre 1724 stammt der Altaraufsatz, der von Elias Kessler geschaffen wurde. Ausgeschmückt wurde er mit Figuren aus Lindenholz und reichhaltigen Verzierungen. Die Orgel baute im Jahre 1914 B. Grüneberg aus Stettin. Zusätzlich zum Gestühl aus dem 17. Jahrhundert, das für jedermann vorgesehen war, gab es ab dem 18. Jahrhundert auch ein Patronatsgestühl, von dem noch der Patronatsstuhl für Ernst Moritz Arndt erhalten ist. Weitere Kunstschätze, wie z. B. Silberkelche, Patene und Kron- und Altarleuchter, schmücken die Kirche. Eine neue Ausmalung der Kirche erfolgte im Jahr 1956.

Wendorfer Straße 17
18574 Garz/Rügen
Fon (038304) 257

 

Das Ernst-Moritz-Arndt-Geburtshaus in Groß Schoritz

Das Geburtshaus ist heute der Sitz der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft, die sich mit der Erforschung des Lebens und des Werkes von Arndt beschäftigt. Das Herrenhaus mit der großen Freitreppe ist vor kurzem frisch renoviert worden. Es hebt sich ab von den ärmlichen Gebäuden der Umgebung, in denen zu Arndts Zeiten die Leibeigenen wohnten.

Kurzbiografie von Ernst Moritz Arndt:

Ernst Moritz Arndt (geboren 1769) wächst zwischen den leibeigenen Bauern in Groß Schoritz auf. Das wird der Auslöser für sein späteres politisches Interesse. Sein Vater ist kurz vor seiner Geburt aus der Leibeigenschaft des Fürsten Malte von Putbus entlassen worden. Nach dem Studium in Greifswald, Jena und Stralsund wird Arndt Hauslehrer im Pfarrhaus Altenkirchen/Wittow bei der Familie Kosegarten. Bildungsreisen führen ihn nach Österreich, Ungarn, Italien und Frankreich. Beeinflusst durch die Französische Revolution und die Werke von Rousseau kehrt er in seine Heimat zurück und lehrt an der Greifswalder Universität. Nach der Veröffentlichung seines Werkes „Versuch über die Leibeigenschaft“ im Jahre 1803, das bei Fürsten und  Landadel nur wenig Beachtung findet, muss er sich für ein Jahr nach Schweden zurückziehen. Die Preußische Armee unterliegt bei Jena und Auerstedt der Armee Napoleons. Für Arndt ist das Anlass, gegen die Fremdherrschaft Napoleons zu reden und zu schreiben. Das hat zur Folge, dass er sich wieder nach Schweden absetzen muss. Die Armee Napoleons verliert die Schlacht bei Leipzig und verlässt schließlich das Land, so dass Arndt zurückkehren kann. Ernst Moritz Arndt setzt sich dafür ein, die vielen kleinen Länder und Staaten sich vereinigen. 1817 geht Ernst Moritz Arndt nach Bonn, um an der dortigen Universität zu lehren. Nach der Revolution von 1848 wird er Abgeordneter in der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt. Am 29. Januar 1860 stirbt Arndt in Bonn.

Öffnungszeiten:

Di – So 10.00 – 16.00 Uhr

Dorfstr. 22
D-18574 Groß Schoritz
Fon (038304) 524

 

Der Schlosspark in Putbus

Putbus mit seinem Schlosspark im Süden Rügens steht bei vielen Inselgästen auf der Ausflugsliste ganz oben. Der 75 Hektar große Park verfügt über ein weit verzweigtes Wegenetz, das zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. Zu dem englischen Landschaftspark, der ursprünglich im Jahre 1725 als Barockgarten angelegt wurde, gehören der Marstall, die Schlosskirche, die Orangerie, ein Mausoleum, ein ehemaliges Affenhaus, ein Redantenhaus, eine Vogelhausruine, ein Gartenhaus und ein Denkmal von Fürst Malte zu Putbus. Daneben prägen Sumpfzypressen, amerikanische Tulpenbäume oder Ginkgobäume das Areal. An den Park schließt sich in unmittelbarer Nähe ein 8 Hektar großes Wildgehege mit Rot- und Damwild an. Die Anlage besteht aus mehreren Hügeln, die mit Laubbäumen besetzt sind. Von hier ist eine Aussicht durch natürliche Sichtschneisen auf den Greifswalder Bodden möglich.

Bis 1962 gehörte das Schloss Putbus, dass nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer angelegt wurde, zu den Besonderheiten des Ortes. Das Gebäude wurde jedoch im Auftrag der DDR-Regierung abgerissen.

Zwischen April und Oktober werden dienstags und donnerstags Parkführungen angeboten. Treffpunkt ist jeweils um 11.00 Uhr an der Orangerie.

Alleestraße
18581 Putbus
www.putbus.de
www.residenzstadt-putbus.de

Parkimpressionen

 Parkimpressionen (Quelle: www.pixelio.de / Susanne K.)

 

Historisches Uhren- und Musikgeräte-Museum in Putbus

1999 gründete Franz Sklorz das Uhren- und Musikgeräte-Museum. Ca. 1000 Exponate aus fünf Jahrhunderten hat der Sammler bisher zusammen getragen - Musikgeräte, Wanduhren, Tischuhren, Armbanduhren, Kaminuhren, Regulatoren, Sonnenuhren und Standuhren. Eine Uhrmacherwerkstatt kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Die Führungen durch das Museum geben einen Einblick über die Geschichte der Uhren und Musikgeräte. Eine absolute Rarität im Museum ist ein Vorgängermodell der legendären „Panerai"-Tauchuhren. Diese Uhr wurde 1942 in Genf gefertigt und ist mit einem hochwertigen Rolex-Laufwerk mit 17 Rubinen ausgestattet. Sie gehörte einem Offizier der Wehrmacht, der seine Ausbildung zum Kampftaucher in Italien absolvierte.

Öffnungszeiten:

Täglich 10.00 –18.00 Uhr (April bis November)
Täglich 11.00 –16.00 Uhr (Dezember bis März)

Alleestraße 13
18581 Putbus
Fon (038301) 60988 oder 288020
www.uhrenmuseum-putbus.de

 

Die Orangerie im Schlosspark Putbus

In der Orangerie findet der Besucher Ausstellungen von Künstlern der Region sowie wechselnde Ausstellungen aus verschiedenen Kunstbereichen. Präsentiert wird außerdem die umfangreiche private Sammlung des Ehepaares Nied mit Werken des ehemaligen Bauhausschülers Wolf Hildebrandt (genannt Hil).

Die Orangerie wurde im klassizistischen Stil im 19. Jahrhundert erbaut. Heute ist es das Kunst- und Kulturzentrum der Stadt Putbus und verfügt im Hauptgebäude über 3 Galerien.

Putbus Orangerie

Die Orangerie in Putbus (Foto: Renate Lorenzen)

Öffnungszeiten:

Di - So 11.00 - 18.00 Uhr

Orangerie Putbus
Alleestraße 35
18581 Putbus
Fon (038301) 745

 

Das Theater Putbus

Theater PutbusDas Theater Putbus (Foto: Tourismuszentrale Rügen)Zu den besonderen Bauten von Putbus gehört das klassizistische Theater – erbaut zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Fürst Malte, dem Stadtgründer. In den Jahren 1992 bis 1998 wurde das Theater umfangreich restauriert. In der baulichen Gestaltung hielt man sich an die Pläne des Originalzustandes, ausgestattet wurde es mit neuester Theatertechnik. Auf 244 Plätzen erleben die Besucher eine hervorragende Akustik.

Das Theater ist Spielstätte des Theaters Vorpommern, das weitere Spielstätten ins Stralsund und Greifswald betriebt. Der Spielplan ist vielseitig und umfangreich. Er reicht vom Schauspiel bis zum Musiktheatergastspiel, niederdeutschen Theater und Kabarett. Im musikalischen Bereich gibt es Kammerkonzerte, aber auch große Sinfonieorchester treten im Theater Putbus auf.

Theater Putbus
Markt 13
18581 Putbus
Fon (038301) 8080
www.theater-putbus.de

 

Die Schlosskirche in Putbus

Bis 1840 war Putbus Teil der Kirchengemeinde Vilmnitz. Die Schlosskapelle war 1866 bei einem Brand zerstört worden. Der Bedarf an einer eigenen Kirche in Putbus war somit groß. Es waren eigene Kirchenbücher angeschafft und ein eigener Kirchhof eingeweiht worden. Jetzt sollte auch wieder ein eigenes Kirchengebäude entstehen.

Zunächst wurde geplant, das Theater in eine Kirche umzuwidmen, was die Einwohner von Putbus jedoch nicht wünschten. 1892 wurde dann der Kursalon in eine Kirche umgebaut. Der Kursalon war ein Gebäude, das 1846 als verputzter Backsteinbau im Stil des Spätklassizismus entstanden war.

Die Kirche im Schlosspark unterscheidet sich sehr von den inseltypischen Backsteinkirchen. Durch große rundbogige Fenster, die sich zum Park hin öffnen, entsteht ein mit Licht durchfluteter Raum. Aus der Zeit, als die Schlosskapelle noch existierte, stammt ein Ölgemälde des italienischen Malers Daniel Crespi, das als Altarblatt verwendet wird. Weiterhin konnten Leuchter, Kreuz und zwei hölzerne Plastiken vor der Zerstörung gerettet werden.

Schlosskirche Putbus

Die Schlosskirche im Park Putbus (Foto: Renate Lorenzen)

Schlosskirche im Park Putbus
18581 Putbus
www.kirche-putbus.de

 

Das Puppen- und Spielzeugmuseum in Putbus

Im ehemaligen „Affenhaus" des Schlossparks in Putbus befindet sich das Puppen- und Spielzeugmuseum. Es zeigt die Geschichte der Spielzeugentwicklung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Über 400 Puppen, 35 Puppenstuben, viele Teddys und reichlich Spielzeug sind in dem 1830 erbauten „Affenstall" ausgestellt.

In der MUSEUMSKISTE können Trödel und Kleinantiquitäten erworben werden. In Kreativkursen erlernt der Teilnehmer das Basteln von Puppen, wie z. B. Repro-Puppen mit Porzellanköpfen, Künstlerpuppen aus Porzellan, Modellieren mit Formenbau, Puppenkleider schneidern u.v.m. Ein Museumscafé mit Terrasse ist das ganze Jahr hindurch geöffnet.

Puppen- und Spielzeugmuseum

Das Puppen- und Spielzeugmuseum im Park Putbus (Foto: Renate Lorenzen)

Öffnungszeiten:

Täglich 10.00 – 20.00 Uhr (Mai – September)
Di – So 11.00 – 16.00 Uhr (November – März)
Täglich 10.00 – 17.00 Uhr (April und Oktober)

Im Schlosspark
18581 Putbus
Fon (038301) 60959
www.puppenmuseum-putbus.de

 

Das Technik-Modell-Museum Rügen im Gutshaus Plüggentin in Samtens

Technik-Modell-MuseumBlick in das Technik-Modell-Museum Rügen (Foto: Technik-Modell-Museum)

Im Gutshaus Plüggentin sind rund 10000 Auto-, Eisenbahn-, Schiffs- und Flugmodelle ausgestellt. Weiterhin sind eine 12 Quadratmeter große Eisenbahnschauanlage mit dem Nachbau der Rügenschen Kleinbahn sowie eine Schauwerkstatt zu besichtigen. Es ist das erste Technik-Modell-Museum in Deutschland.

Öffnungszeiten:

Mo – So 14.00 – 17.00 Uhr (1. April - 31. Oktober)
Bitte telefonisch voranmelden unter Mobil 01723838986.

Muhlitzer Strasse 3
18573 Samtens
Fon (038306) 21792
Email technik-modell-museum(at)gmx.de
www.technik-modell-museum.de

 

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